Kloster des Heiligen Hiob von Potschajew Unbekanntes Kleinod in Obermenzing

Das Kloster des Heiligen Hiob von Potschajew ... Foto: Petra Schramek

Das versteckte kleine Männerkloster im Münchner Westen ist eher unbekannt. Dabei hat es einen recht prominenten Nachbarn - und ist erzbischöfliche Residenz.

 

Obermenzing - Das Kloster des Heiligen Hiob von Potschajew liegt klein und versteckt neben Schloss Blutenburg. Es gehört zur Russischen Orthodoxen Auslandskirche (ROKA).

Eine Bruderschaft von mehr als 40 Mönchen aus der Ostslowakei, die zu Kriegsende vor der Roten Armee nach Westen geflohen waren, gründete es Ende 1945. Die Flucht nach München war bereits die zweite der Bruderschaft: Bereits 1926 waren Mönche nach der Oktoberrevolution aus Russland geflohen.

Über Jahrzehnte hinweg war das Kloster in Obermenzing kaum belebt: Nur wenige betagte Mönche lebten im Kloster. Erst als 1980 der damalige Bischof Mark in das Kloster übersiedelte, begann die Gemeinschaft ein wenig zu wachsen.

Heute leben zehn Mönche dort, Mark ist Erzbischof von Berlin und Deutschland und das Kloster seine Residenz.  

 

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