Kinderkrippe in Allach Tiergestützte Betreuung erhalten

CSU-Stadtrat Josef Schmid will wissen, warum die tiergestützte Betreuung in einer Kinderkrippe untersagt werden soll: "Sie kommt bei Eltern und Kindern gut an."

 

Allach - In der Kinderkrippe LilaLupi in der Allacher Löfflerstraße wird seit 2010 tiergestützt gearbeitet. "Dazu wurden zwei kleine Hunde von einer Erzieherin und von einer Kinderpflegerin angeschafft und für das neue Konzept zur Verfügung gestellt", schreibt der CSU-Fraktionsvorsitzende Josef Schmid in einer Mitteilung: Alle Eltern bewerten die tiergestützte Betreuung als äußerst positiv für die Entwicklung ihrer Kinder." Das Sozialverhalten werde gestärkt, die Kinder seine "ausgeglichener, wenn die Hunde anwesend sind".

Nun verlangt das Referat für Bildung und Sport die Abschaffung der Hunde, wie Schmid erfahren hat: "Begründet wird das damit, dass in Kinderkrippen nicht tiergestützt gearbeitet werden darf."

Josef Schmid sorgt sich: "Die Besitzerinnen der Hunde haben angekündigt, dass sie - sollten die Hunde nicht mehr in die Krippe dürfen - kündigen werden." Die Krippenleiterin befürchte, so Schmid, dass sie beim Mangel an Fachkräften in München "den Betrieb nicht aufrecht erhalten kann".

Deshalb will der  CSU-OB-Kandidat Joseph Schmid von der Stadt wissen:

1. Warum wird der Kinderkrippe LilaLupi die tiergestützte Betreuung untersagt? Gibt es gesetzliche Grundlagen oder Notwendigkeiten dafür?

2. Unter welchen Voraussetzungen können die Hunde auch zukünftig ins Konzept integriert werden?

3. Wie kann die Landeshauptstadt München sicherstellen, dass der Betreuungsbetrieb aufrechterhalten werden kann?

 

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