Kidnapper forderten zwei Millionen Euro Mysteriöse Entführung von Würth-Sohn

Der Sohn von Schrauben-Milliardär Reinhold Würth ist in Osthessen entführt worden, nach kurzer Zeit aber wieder freigekommen. Die Polizei sicherte den Familiensitz "Hofgut Sassen" in Schlitz. Foto: dpa

Dramatische Stunden für die Milliardärs-Familie von Reinhold Würth: Kidnapper entführten den behinderten Sohn des Schrauben-Königs. Sie fesselten ihn im Wald und forderten zwei Millionen Euro Lösegeld.

Frankfurt - Der Sohn von Milliardär Reinhold Würth wurde am Mittwochnachmittag Opfer einer Entführung. Das Unternehmen in Künzelsau bei Heilbronn bestätigte am Donnerstag auf Anfrage einen entsprechenden Bericht der Bild-Zeitung.

Offenbar kidnappten die Entführer Markus Würth (50) und verschleppten ihn in ein Waldstück in Osthessen. Sie fesselten den behinderten 50-Jährigen an einem Baum und stellten eine Lösegeldforderung an die Familie.

Doch dann ließen die Kriminellen aus bislang unbekannten Gründen von ihrem Vorhaben ab. Laut Bild-Zeitung übermittelten die Kidnapper offenbar die Geo-Daten, wo sie ihre Geisel an den Baum gefesselt haben. Ein Einsatzkommando der Polizei konnte Markus Würth befreien und in Sicherheit bringen. Anschließend hatten die Beamten den kompletten Landkreis abgeriegelt und eine landesweite Ringfahndung eingeleitet.

Die Familie des Entführten hatte offenbar Alarm geschlagen, nachdem ihr Sohn nicht zum Mittagessen erschienen war. Wie die Bild schreibt, lebt er dort in einer behindertengerechten Einrichtung.

Warum die Kidnapper den Aufenthaltsort von Würth preisgaben ist noch unklar.

 

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