"Keiner wird nachlassen" Bayern-Stars: Entspannter Umgang mit Pep-Abschied

Zum Abflug bereit: Die Bayern-Stars Franck Ribéry, David Alaba, Jerome Boateng und Thomas Müller (von links). Foto: www.twitter.com/@David_Alaba

Pep Guardiola zieht's im Sommer auf die Insel. Die Bayern-Stars wollen professionell mit der Situation - und weiter hart arbeiten. Jerome Boateng erinnert an eine ähnliche Situation mit Jupp Heynckes.

 

München - Die Profis des FC Bayern gehen unaufgeregt und professionell mit dem Abschied ihres Trainers Pep Guardiola um.

"Er hat Lust auf England - und dann ist das so", sagte Weltmeister Jerome Boateng am Mittwoch vor dem Abflug ins Trainingslager nach Katar zum Entschluss des Spaniers, den deutschen Rekordmeister im Sommer zu verlassen.

Einen negativen Einfluss auf die Zusammenarbeit oder die Saisonziele befürchtet Boateng nicht: "Wir versuchen, alle Titel zu holen. Einfach wird es nicht, aber es wird keiner nachlassen oder gegen den Trainer spielen."

Für Kapitän Philipp Lahm war es keine Überraschung, dass sich Guardiola gegen eine Vertragsverlängerung entschieden hatte. "Seine Gedanken kannte ich schon länger. Ich kannte seine Gründe", sagte der 32-Jährige am Münchner Flughafen.

— FC Bayern München (@FCBayern) 6. Januar 2016

Eine zusätzliche Motivation ergebe sich für die Mannschaft aus Guardiolas Abschied nicht. "Wir wollen immer den maximalen Erfolg", betonte der Mannschaftskapitän.

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Boateng verwies auf das "gute Beispiel" mit Jupp Heynckes: "Da wussten wir auch, dass er am Ende der Saison aufhört." Beim Vorgänger von Guardiola stand Anfang 2013 der Abschied ebenfalls vor der Rückrunde fest. Mit dem Gewinn des Triples wurde es danach die erfolgreichste Saison in der Geschichte des deutschen Rekordchampions.

"Jeder sollte so professionell sein, wie in der Saison", forderte Boateng mit Blick auf die letzten Monate mit Guardiola. Dessen Nachfolger wird der Italiener Carlo Ancelotti.

 

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