Keine Strafe für Bayern-Star Kritik an Snapchat-Fotos: ÖFB bremst Alaba aus

Fesch und lässig: David Alaba startete mit Team Austria am Mittwoch in das Abenteuer "Euro 2016". Foto: dpa

Weil er in den ersten Tagen seit der Ankunft in Frankreich zu viele Fotos bei Snapchat gepostet hat, ist Bayern-Star David Alaba von den österreichischen Verantwortlichen ein bisschen ausgebremst worden.

 

Avignon -  Es habe zwar keinen Rüffel für 23-Jährigen gegeben, sagte ein Verbandssprecher. Allerdings wurde den Austria-Spielern von den Verantwortlichen in einer Sitzung noch einmal klar gemacht, was erlaubt ist und was nicht.

Alaba hatte schon kurz nach der Ankunft des Teams in Mallemort Bilder unter anderem aus der "Players Lounge" veröffentlicht. ÖFB-Mediendirektor Wolfgang Gramann stellte am Freitag auf einer Pressekonferenz klar: "Wir haben den Spielern keine Verbote im Umgang mit Social Media auferlegt, aber klar gesagt, was wir nicht sehen wollen." Eine Strafe gebe es für den Wiener keine, wurde vom ÖFB betont.

David Alaba zeigte reumütig und lieferte seitdem keine Postings mehr über das EURO-Quartier. Alaba ist einer der aktivsten Spieler, wenn es darum geht, die Fans über soziale Netzwerke wie Snapchat, Twitter oder Facebook an seinem Fußball-Alltag teilhaben zu lassen.

 

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