Keine neue Gewinnprognose Katastrophen schmälern Gewinn der Munich Re deutlich

Das Katastrophenjahr 2017 hat dem weltgrößten Rückversicherer Munich Re einen noch herberen Gewinneinbruch eingebrockt als gedacht.

 

München - Unter dem Strich stand vergangenes Jahr ein Überschuss von 375 Millionen Euro nach 2,58 Milliarden Euro ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern in München mitteilte. Analysten hatten mit einem etwas schwächeren Rückgang gerechnet. Für 2018 gab der neue Vorstandschef Joachim Wenning zunächst keine neue Gewinnprognose ab.

Optimistischer stimmte den Vorstand die Preiswende in der Schaden- und Unfall-Rückversicherung. Bei der Erneuerung der Verträge zum Jahreswechsel zogen die Preise - getrieben von den Katastrophenschäden - nach mehreren Jahren mit Rückgängen diesmal um 0,8 Prozent an. Die Munich Re baute ihr Geschäft um 19 Prozent aus. Für die weiteren Erneuerungsrunden im Jahresverlauf erwartet Finanzchef Jörg Schneider weitere Preiserhöhungen.

Die Aktionäre sollen trotz der milliardenschweren Schäden durch die Hurrikane "Harvey", "Irma" und "Maria" eine Dividende von 8,60 Euro erhalten - genauso viel wie im Vorjahr. Experten hatten im Schnitt aber auch hier mit mehr gerechnet.

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