Kein Stern für das Tantris Michelin ist ungnädig mit Starkoch Haas

Tantris-Küchenchef Hans Haas und seine Sous-Chefin Sigi Schelling Foto: Sigi Müller

Der neue „Michelin“, die rote Bibel und das Jahreszeugnis der Gastronomie, ist gestern in Berlin herausgekommen. Das Zittern der Köche und Restaurantbesitzer ist vorerst mal beendet.

 

München - Im Großen und Ganzen gibt es nicht viel Neues aus der Feinschmecker-Szene in München und um München herum.

Zu einem dritten Stern ließen sich die Hummer-Kontrolleure nicht hinreißen. Diese Champions-League-Auszeichnung war bisher nur Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann und Kollege Heinz Winkler vergönnt. Hans Haas vom „Tantris“, den ich für einen der besten Köche Germanys halte, schaute wieder in die (Ofen-) Röhre und muss sich mit seinen zwei Sternen zufrieden geben. Ich weiß nicht, was Haas noch vollbringen muss.

Die „Beletage“ des City-Schlaraffenlands „Dallmayr“ und Christian Jürgens von der „Überfahrt“ am Tegernsee sind neben Haas die einzigen bisherigen Zwei-Sterne-Matadore im Münchner Raum, zu denen sich das „Il Giardino“ in Bad Griesbach gesellt, wo Kaiser Franz Beckenbauer nach seinen Golf-Turnieren gerne speist. Insgesamt existieren in der neuen Ausgabe acht Zwei-Sterne-Lokale in Bayern. München liegt als Gourmet-Metropole noch an führender Stelle: Acht Restaurants brillieren hier mit einem Stern.

 

0 Kommentare