Kauczinski hört 2016 auf KSC schreibt wieder schwarze Zahlen - Trainer geht

Im Sommer 2016 ist seine Zeit in Karlsruhe nach 15 Jahren abgelaufen: KSC-Trainer Markus Kauczinski. Foto: dpa

In die Saison ist der vermeintliche Aufstiegsaspirant KSC schlecht gestartet. Finanziell läuft es für den Zweitligisten nach dürren Jahren hingegen wieder besser, wie der Verein auf der Mitgliederversammlung bekannt gab.

 

Karlsruhe - Zum ersten Mal seit sechs Jahren verzeichnet der Karlsruher Sport Club wieder ein Plus in der Jahresbilanz. Ursprünglich sei ein leichtes Minus eingeplant gewesen, wie der Verein auf seiner Webseite mitteilt. Durch gestiegene Zuschauereinnahmen und der Teilnahme an der Relegation und 1,5 Millionen Euro Transfergewinnen erhöhten sich das Plus aber auf 341 000 Euro.

Damit verringerte der KSC seine Schulden auf 4,6 Millionen Euro.

Durch Transfers: Für aktuelle Saison noch mehr Gewinn eingeplant

Für die laufende Saison hatte der Sportclub einen Überschuss von 100 000 Euro kalkuliert. Dieser werde sich aber durch die Verkäufe von Rouwen Hennings (2,5 Millionen Euro) und Philipp Max (3,8 Millionen Euro) noch deutlich erhöhen, so die Vereinsverantwortlichen.

Kauczinski verlässt KSC: "Für beide Seiten sinnvoller"

Unterdessen hat Trainer Markus Kauczinski verkündet, den Verein im kommenden Sommer zu verlassen. „Nach intensiver Überlegung ist bei mir jedoch die Entscheidung gereift, dass es für beide Seiten sinnvoller ist, neue Wege zu gehen. Deshalb werde ich ab dem 01. Juli 2016 eine neue sportliche Herausforderung suchen. Bis dahin gilt meine volle Konzentration und Energie der Mannschaft und dem Verein", gab er bekannt.

KSC-Präsident Ingo Wellenreuther bedauert den Abgang: „Wir akzeptieren die Beweggründe unseres Trainers. Der gemeinsame Fokus von Markus Kauczinski und dem KSC liegt jetzt darin, die laufende Saison erfolgreich zu gestalten.“

 

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