Katstrophe Hans Zimmer sieht Menschheit akut bedroht

Hans Zimmer schaut voller Pessimismus in die Zukunft. Foto: Willy Sanjuan/Invision/AP/dpa

Mit dem Thema Umweltzerstörung beschäftigt sich der Star-Komponist seit seiner Kindheit. Hoffnung hat Hans Zimmer nur wenig.

Liverpool - Star-Komponist Hans Zimmer (61) sieht die Menschheit akut bedroht und sich selbst zu Warnungen verpflichtet.

Zimmer arbeitet gerade an der Filmmusik für eine neue BBC-Doku-Serie mit dem Titel "One Planet, Seven Worlds" (übersetzt: "Ein Planet, sieben Welten"), die den Einfluss des Menschen auf die Umwelt untersucht. "Es ist lustig, ich denke eigentlich, dass dies das Wichtigste ist, woran ich gearbeitet habe", sagte er der britischen Nachrichtenagentur PA. Es mache ihm auch nichts aus, wenn dies seine Karriere in Hollywood für immer ruinieren sollte.

Er befasse sich mit dem Thema Umweltzerstörung seit seiner Kindheit, weil sein Vater "Wissenschaftler durch und durch" gewesen sei. "Als ich fünf oder sechs war, nahm er mich mit zum Rhein. Wir sind umhergefahren und ich habe den Dreck im Fluss gesehen." Sein Vater habe zu ihm gesagt, er solle sich ansehen, was gerade passiere, und sie müssten etwas dagegen unternehmen. "Ich bin mit dem ständigen Bewusstsein aufgewachsen, dass wir uns in Richtung der letzten Tage der Menschheit bewegen. Es ist eine selbstverschuldete Katastrophe."

Zimmer steuerte die Filmmusik zu Werken wie "Fluch der Karibik", "The Da Vinci Code" und "König der Löwen" bei. Der gebürtige Frankfurter wurde mit dem Oscar und mehreren Golden Globes ausgezeichnet.

 

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