Katharina-von-Bora-Straße Planungsunterlagen werden ausgelegt

Erst seit zwei Jahren ist die Straße seit nach Katharina von Bora benannt (Archivbild). Foto: dpa

Die Planungsunterlagen für die neuen Mietwohnungen an der Katharina-von-Bora-Straße werden einen Monat lang ausgestellt.

 

Maxvorstadt - Im Stadtbezirk 3 plant die Stadtwerke München (SWM) GmbH als Eigentümerin des ehemaligen Heizkraftwerkes an der Katharina-von-Bora-Straße 8a den Neubau von zirka 100 Mietwohnungen.

Hierfür wurde im Rahmen des notwendigen Bauleitplanverfahrens 2013/2014 ein nicht offener Realisierungswettbewerb auf Grundlage der Planungsziele des Aufstellungsbeschlusses vom 19. März 2013 durchgeführt. Die Planungsunterlagen für das Vorhaben werden ab Montag, 28. September, ausgelegt.

Das Konzept von 03 Architekten GmbH/LeitWerk GmbH München mit Keller Damm Roser Landschaftsarchitekten Stadtplaner, München, bildet die Grundlage des weiteren Vorgehens. Der prämierte Entwurf schließt die bestehende Lücke im Areal mit einem fünf- bis siebengeschossigen Baukörper. Die Wohnungen sind als Werkswohnungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SWM GmbH geplant, entsprechend den Regularien der Sozialgerechten Bodennutzung (SoBoN) in Verbindung mit dem wohnungspolitischen Handlungsprogramm „Wohnen in München V“ ergibt sich ein Anteil an gefördertem und sozial orientiertem Wohnungsbau von 34 Prozent.

Der heute gewerblich geprägte Hofraum der Katharina-von-Bora-Straße 8a wird zu einem vielseitig nutzbaren begrünten Wohnhof aufgewertet. Der Altbaumbestand bleibt erhalten und wird hier angemessen ergänzt. Die Zufahrt zur Tiefgarage erfolgt über die Karlstraße durch die bestehende Durchfahrtsmöglichkeit im Bürogebäude Karlstraße 10 - 14. Der Zu- und Ausfahrtsbereich wird aus Sicht- und Lärmschutzgründen eingehaust und begrünt. Neben einer nicht durch die Planung verursachten Kindertageseinrichtung mit zwei Kinderkrippen- und zwei Kindergartengruppen sind auf dem Grundstück eine Fernkältezentrale und eine Fernwärmeverteilung geplant.

Das vorhabenbezogene Bebauungsplanverfahren wird nach § 13a Abs. 1 Nr. 1 Baugesetzbuch (BauGB) als beschleunigtes Verfahren ohne Umweltprüfung durchgeführt.

Die Unterlagen, aus denen sich die Öffentlichkeit zu den allgemeinen Zielen und Zwecken der Planung, sich wesentlich unterscheidenden Lösungen und den voraussichtlichen Auswirkungen der Planung unterrichten kann, werden vom 28. September mit 28. Oktober an folgenden städtischen Dienststellen zur Einsicht bereitgehalten:

- beim Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Blumenstraße 28 b (Hochhaus), Erdgeschoss, Raum 071, Auslegungsraum – barrierefreier Eingang an der Ostseite des Gebäudes, Blumenstraße 28 a (Montag mit Freitag von 6.30 bis 18 Uhr),

- bei der Bezirksinspektion Mitte, Tal 31 (Montag, Mittwoch, Freitag von 7.30 bis 12 Uhr, Dienstag von 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Donnerstag von 8.30 bis 15 Uhr),

- bei der Stadtbibliothek Maxvorstadt, Augustenstraße 92 (Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 10 bis 19 Uhr und Mittwoch von 14 bis 19 Uhr)

Eine öffentliche Erörterung findet am Mittwoch, 7. Oktober, 19 Uhr, in der Katholischen Hochschulgemeinde an der TU München, Karlstraße 32, statt.

 

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