Katastrophe bei Philippsburg Kleinflugzeug kollidiert mit Hubschrauber - vier Tote

, aktualisiert am 23.01.2018 - 15:08 Uhr
Feuerwehrleute sichern die Unfallstelle bei Philippsburg ab. Foto: Rene Priebe/dpa

Ein Rettungshubschrauber und ein Sportflugzeug krachen ineinander. Vier Menschen haben keine Chance. Ob es weitere Opfer oder Verletzte gibt, ist am Nachmittag offen – ebenso die Ursache des Unglücks.

 

Oberhausen-Rheinhausen - Beim Zusammenstoß eines Kleinflugzeuges und eines Rettungshubschraubers bei Karlsruhe sind am Dienstag vier Menschen getötet worden. Ob es weitere Todesopfer gab, war laut Polizei zunächst nicht bekannt. "Wer in welcher Maschine saß, wissen wir noch nicht", sagte ein Sprecher. "Wir müssen uns erstmal einen Überblick verschaffen."

Bei dem Hubschrauber handele es sich um eine Maschine der Deutschen Luftrettung, das Flugzeug sei ein kleines Sportflugzeug gewesen. Wie es zu dem Unfall gegen 13 Uhr kommen konnte, war am Nachmittag noch unklar. Die Maschinen waren zwischen Rheinhausen und dem Erlichsee abgestürzt. Die Unfallstelle befindet sich ersten Angaben zufolge in der Nähe eines Kieswerks, nach ersten Erkenntnissen über unbewohntem Gebiet.

Zusammenstöße von Flugzeugen in der Luft sind äußerst selten. Zu einem der größten Unglücke dieser Art kam es 2002 in der Nähe von Überlingen, als beim Zusammenstoß eines Fracht- und eines Passagierflugzeuges Dutzende Menschen starben. Im November 2017 kamen bei einem Zusammenstoß zwischen einem Hubschrauber und einem Kleinflugzeug in Südengland vier Menschen ums Leben. Nach Flugzeugunfällen in Deutschland werden in der Regel die Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung eingeschaltet.

+++ Weitere Informationen in Kürze +++

 

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