Karl-Heinz Wendicke Münchens bekanntester BISS-Verkäufer ist tot

Jeder hat ihn schon einmal gesehen, kaum einer kannte seinen Namen: BISS-Verkäufer Karl-Heinz Wendicke ist ein halbes Jahr nach einem Schlaganfall verstorben. Foto: Petra Schramek

Fast jeder Münchner kennt ihn, den BISS-Verkäufer mit dem 1860-Kissen und dem kleinen Hund. Jetzt ist Karl-Heinz Wendicke nach einem Schlaganfall gestorben.

 

München - Er wollte die BISS solange verkaufen, wie es sie gibt. "Naja, zumindest, bis ich 65 bin", hat Karl-Heinz Wendicke vor Jahren in einem Interview mit der Zeitung, die sich um Bürger in sozialen Schwierigkeiten kümmert, gesagt. Am 1. September ist Münchens bekanntester BISS-Verkäufer ein halbes Jahr nach einem Schlaganfall gestorben. Wendicke gehörte im Sperrengeschoß der U-Bahn zum Inventar. Jeder kannte den Mann mit dem TSV-1860-Kissen und dem kleinen Hund Bella.

Seit 1993 hat Wendicke am Marienplatz die BISS verkauft. Eigentlich wollte der damals 60-Jährige Gärtner werden. Für die Ausbildung hatte ihm immer das Geld gefehlt. Ein schillerndes Münchner Original hatte damals die Patenschaft für den BISS-Verkäufer übernommen: Modezar Rudolph Moshammer.

Die Trauerfeier findet statt am Freitag, 7. September, um 10 Uhr im Ostfriedhof, Aussegnungshalle St. Martins-Platz 1. Anschießend Beerdigung im BISS-Grab.

 

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