Karibik mal anders Curaçao: Ein Paradies fernab vom Massentourismus

In den südlichen Kleinen Antillen liegt eine Insel, die sich von den anderen Karibikinseln deutlich unterscheidet: Auf Curaçao ist eine gehörige Portion Abenteuerlust gefragt. Klassischen Strandurlaub sucht man hier vergeblich.

 

Curaçao - damit dürften die meisten den leuchtend blau gefärbten Likör verbinden, der Cocktails eine bittersüße Note verleiht. Namensgeber für dieses Getränk ist eine kleine Karibikinsel, die knapp 60 Kilometer vor Venezuelas Küste liegt. Ein kurzer Blick auf Curaçao genügt, um zu verstehen, dass diese Insel deutlich mehr zu bieten hat, als einen Orangenlikör und typisches 08/15-Karibikfeeling.

Ein Ort für Entdecker und Abenteurer

Endlos lange Sandstrände sucht man auf Curaçao vergeblich. An den meist schroffen Küsten kommen eher Abenteurer auf ihre Kosten, die die zahllosen kleinen Buchten der Insel erkunden wollen. Die Mühe lohnt sich: Versteckte oder abgelegene Strandabschnitte hat man meist ganz für sich allein. Vom klassischen Pauschaltourismus ist Curaçao wohl auch deswegen bis heute weitestgehend verschont geblieben.

Schmuckstück der Insel ist ohne Zweifel Willemstad. Der Stadt, die rund 125.000 Menschen beheimatet, ist die lange holländische Kolonialzeit deutlich anzumerken. Das Stadtbild ist von prachtvollen Villen und bunten Häuserfassaden geprägt. Das Wahrzeichen Willemstads ist die schwenkbare "Königin-Emma"-Brücke, die die beiden Stadtteile Otrobanda und Punda miteinander verbindet. Die zahlreichen karibischen Geschäfte an der Uferpromenade bieten eine tolle Alternative zu den sonst üblichen Souvenirläden.

Abtauchen erwünscht

Vor allem unter Tauchern genießt die Insel seit langem einen hervorragenden Ruf. Große Fischschwärme, imposante Rifflandschaften, gesunkene Schiff- oder Autowracks: Curaçao bietet einzigartige Tauchmöglichkeiten für Anfänger und Profis. Zudem verfügt das Inselparadies über eine echte Besonderheit: Taucher können direkt vom Strand zum Erkundungsgang aufbrechen und müssen nicht erst mit dem Boot aufs offene Meer hinaus gefahren werden. Die zahlreichen Tauchschulen an den Stränden erleichtern Touristen den Einstieg in die Unterwasserwelt der Antillen.

 

 

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