"Kann mir vieles vorstellen" FC Bayern: Trainer-Duo mit Thomas Tuchel? Hansi Flick gibt sich vielsagend

Trainer des FC Bayern: Hansi Flick Foto: Matthias Balk/dpa

Die Trainerfrage ist weiter das alles beherrschende Thema beim FC Bayern. Angesprochen auf eine mögliche Zusammenarbeit mit Thomas Tuchel wollte sich der aktuelle Chefcoach Hansi Flick am Freitag aber nicht aus der Reserve locken lassen.

 

München - Mauricio Pochettino wird es wohl nicht, bei Pep Guardiola stehen die Chancen ebenfalls schlecht: Auch Wochen nach der Trennung von Niko Kovac ist unklar, wie der FC Bayern den Trainerposten langfristig besetzt.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge ist Thomas Tuchel weiterhin ein Kandidat an der Säbener Straße. Wie die "Sport Bild" am Mittwoch berichtete, gibt es beim Rekordmeister Überlegungen, ein Trainer-Duo bestehend aus dem ehemaligen BVB-Coach und dem aktuellen Übungsleiter Hansi Flick zu installieren.

Flick über Tuchel-Gerücht: "Kann mir vieles vorstellen"

Angesprochen auf derartige Gedankenspiele wollte sich der 54-Jährige am Freitag allerdings nicht aus der Reserve locken lassen. "Ich kann mir im Fußball vieles vorstellen und habe in meiner Karriere auch schon vieles gemacht", sagte Flick auf der Pressekonferenz vor dem Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im AZ-Liveticker).

Er selbst lege den Fokus ausschließlich auf das Sportliche, zumal die Zukunftsentscheidung ohnehin erst nach dem Ende der Hinrunde gefällt werden soll. "An der Abmachung des Vereins und des Trainerteams ändert das nichts. Wir warten alles ab. Ende dieses Jahres, nach dem Spiel gegen Wolfsburg, werden wir uns zusammensetzen und alles analysieren. Alles andere interessiert mich in diesem Moment gar nicht", stellte Flick klar.

Vor der Arbeit seines Kollegen Thomas Tuchel, der aktuell bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht, zeigt der 54-Jährige derweil großen Respekt. "Thomas ist einer der besten deutschen Trainer. Die Art, wie er Fußball spielen lässt und interpretiert, finde ich sehr gut", meinte Flick, der sich zu seinem persönlichen Verhältnis zu Tuchel aber nicht äußern wollte.

Wird der FC Bayern Nutznießer beim Trainer-Domino?

Vor allem Karl-Heinz Rummenigge, nach dem Abtritt von Uli Hoeneß mächtigster Mann bei den Bayern, gilt als großer Fan des 46-Jährigen. Schon vor der Verpflichtung von Niko Kovac soll sich der Vorstandsboss für eine Verpflichtung des ehemaligen BVB-Trainers stark gemacht haben.

Tuchels Vertrag in Paris ist noch bis 2021 datiert. Französischen Medienberichten zufolge soll eine Weiterbeschäftigung über die Saison hinaus allerdings so gut wie ausgeschlossen sein, sollte er wie in den Vorjahren in der Champions League früh ausscheiden. Tatsächlich soll sich PSG für den Fall einer vorzeitigen Entlassung Tuchels bereits auf einen Nachfolger festgelegt haben: Ex-Bayern-Coach Carlo Ancelotti, der aktuell beim SSC Neapel schwer unter Druck steht und sich schon länger mit dem Präsidenten Aurelio de Laurentiis überworfen haben soll.

 

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