Kampf um Asylanträge Flüchtlinge im Hungerstreik - Ausweitung angekündigt

Rund 25 Asylbewerber sind in Nürnberg in den Hungerstreik getreten. Die Frauen und Männer aus Afghanistan, Äthiopien und dem Iran wollen mit ihrem am Samstag begonnenen Protest die Anerkennung ihrer Asylanträge erreichen.

Nürnberg  -  Sollten die Behörden nicht darauf reagieren, verweigerten die Flüchtlinge im Alter zwischen 19 und 47 Jahren von Montag an auch das Trinken, sagte ihr Sprecher Mohammed Hakimi. Noch kämen die Hungerstreikenden ohne medizinische Hilfe aus, "aber wir werden langsam schwächer", sagte Hakimi zu der Aktion in der Innenstadt. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass die Gruppe ihren Hungerstreik mitgeteilt habe. "Wir schauen ab und zu nach dem Rechten", so der Beamte, "aber die Aktion verläuft friedlich."

Eine Protestaktion im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge war am Freitag von der Polizei aufgelöst worden.

 

14 Kommentare