Kampf gegen das Müll-Problem Müllhalde München: Das sagen die AZ-Leser

In Gitterboxen türmt sich der Müll. Das meiste bleibt aber einfach in der Landschaft liegen. Foto: Sigi Müller

Vor allem im Sommer werden die schönsten Flecken Münchens zur Müllkippe. Was tun? Die AZ-Leser haben da ein paar Vorschläge.

 

Die Temperaturen steigen, das Umweltbewusstsein der Münchner schwindet. Nach langen Sommernächten sehen die Grünflächen der Stadt aus wie Mülldeponien. Vor allem entlang der Isar und im Englischen Garten bietet sich am Tag danach ein trauriges Bild.

Die Stadt hat – laut eigener Angabe ausreichend – Abfalleimer aufgestellt. An besonders gefragten Stellen stehen extragroße Gitterboxen. Für den sperrigen Müll gibt es sogar Müll-Container. Behälter für Grillasche gibt’s ebenso wie Mülltütenspender. Und Klohäusl hat die Stadt auch aufstellen lassen. Die Stadt hat Mitarbeiter, die Müllsünder ermahnen, ihren Unrat mitzunehmen. Wer sich weigert, riskiert eine Verwarnung oder ein Bußgeld.

Warum die Sonnenanbeter dennoch Grillreste, (oft zerschlagene) Glasflaschen und allen möglichen weiteren Unrat einfach in die Landschaft werfen? Wir wissen es nicht.

Die AZ-Leser haben zumindest ein paar Vorschläge, wie man den Schmutzfinken Herr werden könnte:

häberle: "München sollte sich ein Beispiel an Singapur nehmen. Die Stadt ist die sauberste auf der Welt! Das liegt natürlich an den rabiaten Strafen: (u.a.) Kaugummi 1000$ Kippe: 300$ Wildpiesen: Straftat! Es muss ja nciht so drastisch sein, Aber es muss eben richtig weh tun und gnadenlos durchgezogen werden. Nach einem Sommer sähe es hier anders aus!"

Kritiker: "Bei 8 Cent die Flasche braucht man sich nicht wundern, das Pfand müsste mindestens 50 Cent betragen, dann würde sowas viel seltener zum Problem. Ich verstehe nicht warum man das Pfand nicht erhöht, es gibt doch keinen Grund auf gefährliche Bierflaschen so einen lächerlich geringen Betrag zu erheben."

die Eule: "Ist doch ganz einfach. Einfach den Unrat nicht wegräumen,dann hat sich die Angelegenheit innerhalb einer Woche von selbst geregelt. Die Ratten usw. freuen sich auf das Festmahl. Oder noch einfacher, schärfere Kontrollen und Bußgeldern wie in Singapur! Da funktioniert es perfekt."

Gnutzhansi: "eigentlich schließt sich hier nur der kreis. Einen auf umwelt machen, grün vorleben wollen, aber eigentlich ein schmutzfink. Immer coffee to go, pizzakartons, flasche bier beim lustwandeln in der stadt, aber überall nur dreck hinterlassen. Extrem hoher Pfand ist wohl leider die einzige lösung. Wenn es im geldbeutel richtig wehtut, dann wird hoffentlich überlegt."

kaykay: "der pfand wäre für alle, also tut der den schmutzfinken am wenigsten weh. es müsste wohl mehr kontrollen geben, oder aber man lässt den dreck z.b. am flaucher auch mal liegen. wer will sich dann am nächsten we schon in den dreck vom vorherigen legen? vielleicht merken sie es dann..."

Gast: "ne Geldstrafe würde denen nicht jucken, die sollten einen ganzen Sommer mal den Dreck weg räumen müssen, ich bin mir sicher das die dann ihren Dreck nicht mehr in der Gegend liegen lassen......"

 

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