Kampf der Innenverteidiger Umbruch beim FC Bayern: Süle jetzt vor Boateng und Hummels?

, aktualisiert am 19.08.2018 - 11:12 Uhr
Trotz seiner 1,95 Meter einer der schnellsten Spieler der Bundesliga: Bayern-Innenverteidiger Niklas Süle. Foto: Imago/Jan Hübner

Trainer Niko Kovac soll den Umbruch beim FC Bayern einleiten. Einem Bericht zufolge strukturiert der Kroate jetzt die Hierarchie in der Innenverteidigung um. Sehr zum Vorteil von Niklas Süle.

München - Mit einem Durchschnitt von 27,4 Jahren hat der FC Bayern die älteste Mannschaft der 1. Bundesliga. Viele der Leistungsträger sind Ende 20 oder gar schon über 30 Jahre alt. Mit dem neuen Trainer Niko Kovac soll gleichzeitig auch frischer Wind kommen – ein Umbruch beim deutschen Rekordmeister muss her!

Einen ersten Schritt in diese Richtung scheint Kovac nun laut "Bild am Sonntag" vollzogen zu haben: In der kommenden Saison steigt Niklas Süle in der internen Innenverteidiger Hierarchie auf! Der 22-jährige Nationalspieler soll dabei allerdings nicht nur Jérôme Boateng (29) sondern auch Mats Hummels (29) überholen. Demnach wäre der junge Abwehr-Hüne Bayerns Innenverteidiger Nummer eins!

FC Bayern: Umbruch in allen Mannschaftsteilen

Dem Bericht zufolge stand Süle bei den Verantwortlichen schon in der vergangenen Saison vor Boateng. Doch Jupp Heynckes soll es beim Weltmeister-Duo Boateng/Hummels belassen haben, um Unruhe zu vermeiden.

Die Bayern müssen eine Verjüngung des Kaders anpeilen – neben der Innenverteidigung vor allem auf den Außenbahnen. Doch hier zeichnet sich mit Serge Gnabry (23) und Kingsley Coman (22) schon ein Generationenwechsel ab. Für Franck Ribéry (35) und Arjen Robben (34) wird diese Saison möglicherweise die letzte Spielzeit beim FC Bayern sein.

Im vergangenen Sommer wechselte Süle für eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro von Hoffenheim nach München. In seiner Debütsaison absolvierte der 22-Jährige bereits 42 Pflichtspiele. Hummels kam in 41 Partien zum Einsatz, der öfter verletzte Boateng in 31. Seit Süle beim FC Bayern spielt, konnte er seinen Marktwert von 25 Millionen Euro auf 45 Millionen Euro steigern.

 

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