Flugbegleiter streiken Mehr als 170 Germanwings-Flüge fallen aus

Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo lehnt es ab, den geplanten Streik abzusagen. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/dpa

Die Gewerkschaft Ufo hält an ihren Streikplänen bei Germanwings fest. Rund um Silvester bleiben viele Flieger am Boden.

 

Frankfurt/Main - Bundesweit fallen am Montag, Dienstag und Mittwoch mehr als 170 Germanwingsflüge wegen des geplanten Streiks der Flugbegleiter aus. Das geht aus einer Übersicht auf der Internetseite von Eurowings hervor.

Germanwings führt seine Flüge für Eurowings aus. Nach Angaben des Unternehmens gehören 30 der rund 140 Eurowings-Flugzeuge zu Germanwings.

Dabei handelt es sich vor allem um innerdeutsche Verbindungen, aber auch einige Flüge nach Österreich und in die Schweiz wurden storniert. Vor allem die Flughäfen Köln-Bonn, München, Hamburg und Berlin-Tegel sind betroffen.

Am Freitag hatte die Kabinengewerkschaft Ufo die Flugbegleiter von Germanwings zu einem dreitägigen Streik ab dem kommenden Montag (30. Dezember) aufgerufen. Der Ausstand soll bis einschließlich Neujahr dauern.

In dem Konflikt hat es bereits einen Warnstreik bei vier Lufthansa-Töchtern sowie einen zweitägigen Streik bei der Kerngesellschaft Lufthansa gegeben. Hier waren im November rund 1500 Flüge mit rund 200.000 betroffenen Passagieren ausgefallen. Offizieller Streikgrund ist ein Streit der Gewerkschaft mit der Arbeitgeberseite um Regelungen zur Teilzeit.

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