Justiz Westparkmörder will die Stadt verklagen

Der Westparkmörder Gorazd B. wurde mittlerweile nach Slowenien abgeschoben. Allerdings habe das Münchner Landgericht bei der Beurteilung des Westparkmörders Fehler gemacht, urteilten die Richter. Foto: Ronald Zimmermann

Der sogenannte Westparkmörder will gegen die Stadt München vor Gericht ziehen. Er habe Klage vor dem Verwaltungsgericht eingelegt, sagte sein Anwalt am Samstag und bestätigte einen Bericht des „Münchner Merkur"

 

München  – Demnach geht es um die Kosten, die bei der Abschiebung des Slowenen angefallen waren - rund 10 000 Euro.  Der Mann ist nach Angaben seines Anwalts lediglich bereit, einen Teil davon zu bezahlen. Er hatte 1993 im Münchner Westpark einen 40-jährigen Jogger umgebracht. 2001 wurde er wegen Mordes verurteilt und saß die höchstmögliche Jugendstrafe von zehn Jahren ab. Im Januar diesen Jahres wurde er nach Slowenien abgeschoben und mit einem Einreiseverbot belegt. Die Stadt München und das Münchner Verwaltungsgericht waren für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

 

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