Jurastudenten in München Bitter! 40 Examens-Klausuren landen auf der Mülldeponie

Die Jurastudenten können die Prüfung theoretisch nachschreiben. (Symbolbild) Foto: imago/Panthermedia

Bittere Nachricht für 40 Münchner Jurastudenten: Auf dem Weg zum Korrektor gehen ihre Examens-Klausuren verloren – die Prüfungen landen im Altpapier. Kurze Zeit später landen die wertvollen Klausuren auf der Mülldeponie.

München - Die meisten Jurastudenten müssen länger als ein Jahr für das Erste Juristische Staatsexamen büffeln. Das Stoffpensum ist enorm – innerhalb von einer Woche müssen sechs Prüfungen aus drei Rechtsgebieten geschrieben werden.

Paketdienstfahrer schlampt bei Zustellung

Umso bitterer, was 40 Jurastudenten aus München widerfahren ist: Ihre Klausuren im Zivilrecht sind auf dem Weg zum Korrektor verloren gegangen, wie das Justizministerium der AZ am Mittwoch bestätigte.

Nach Recherchen des Landesjustizprüfungsamtes (LJPA) hat der Kurierdienstfahrer, der die Prüfungen zum Korrektor bringen sollte, das Paket nicht korrekt zugestellt. Stattdessen legte er es offenbar vor dem Haus ab. Als am selben Tag die Altpapiertonne geleert wurde, nahmen die Müllmänner das Paket mit, die Arbeiten landeten auf der Mülldeponie. Trotz Suche waren sie dort nicht mehr auffindbar.

Prüfungsamt erstattet Anzeige

Laut Ministerium hat die Leiterin des LJPA Strafanzeige gegen den Paketdienstleister erstattet.

Die Studenten haben nun die Wahl: Sie können entweder eine Ersatz-Klausur schreiben oder lassen sich die Durchschnittsnote aus den anderen fünf Klausuren anrechnen.

 

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