Junglöwen im Doppel-Interview Ziereis über Volland: "Und dann ist er weg!"

Mannschaftskameraden und WG-Kollegen: Markus Ziereis und Kevin Volland. Foto: Carsten Arnold

Kevin Volland und Markus Ziereis leben in einer 1860-WG. Am Dienstag entscheidet sich, ob Volland schon im Winter auszieht und nach Hoffenheim geht. Ein Gespräch über Putzen, Kochen und den Nachmieter

 

AZ: Hallo Herr Volland, jetzt leben Sie schon zwei Jahre mit Ihrem besten Freund Markus Ziereis in der Löwen-WG in Obergiesing. In der Winterpause, spätestens aber zur neuen Saison geht es dann für Sie nach Hoffenheim. Werden Sie ihn nicht vermissen?

KEVIN VOLLAND: Wir müssen mal abwarten, wie die Entscheidung jetzt ausfällt. Aber es war schon eine tolle Zeit mit dem Zieri. Wir hatten eigentlich nie Stress miteinander. Das gab’s ab und zu im Internat, aber mittlerweile sind wir die größten Chiller.

Und bei Ihnen, Herr Ziereis, kommt schon Wehmut auf?

MARKUS ZIEREIS: Aber sicher. Das wird am Anfang schon komisch werden. Man ist seit Jahren jeden Tag zusammen und dann wird er auf einmal weg sein. Ein Besuch ist aber schon fest eingeplant, um zu sehen, was er aus der neuen Wohnung macht. Oder besser: was seine Freundin daraus macht. Er wird es eh nicht hinbekommen (lacht).

Herr Volland, Sie werden mit Ihrer Freundin zusammenziehen?

VOLLAND: Wir sind jetzt schon drei Jahre zusammen, da kann man so was mal machen. Ich wüsste gar nicht, mit wem ich in eine WG ziehen sollte. Mit Zieri hat einfach alles gepasst, auch vom Menschlichen her.

Wie kam es überhaupt zur Löwen-WG?

VOLLAND: Nach drei Jahren wollten wir raus aus dem Sechzig-Internat, da hat uns der Verein dann eine Wohnung angeboten. Wir haben nicht lange überlegt und sind zusammengezogen.

Herr Ziereis, sind Sie schon auf der Suche nach einem neuen Mitbewohner?

ZIEREIS: Darum habe ich mich noch nicht gekümmert. Ich warte erstmal ab, wann er wirklich nach Hoffenheim geht.

VOLLAND: Die Wohnung ist mit 60 qm² auch nicht übertrieben groß. Ich denke, da könnte der Zieri auch gut alleine drin leben.

Welches Anforderungsprofil müsste ein Neuer denn aufweisen?

VOLLAND (lacht): Bei Zieri: kochen, putzen, waschen können.

ZIEREIS: Der sollte locker drauf, einfach ein guter Kumpel sein. Wir müssen zusammen a Gaudi haben können. Das wären für mich so die wichtigsten Punkte.

Herr Volland, Sie haben gerade schon Sachen wie Kochen oder Putzen angesprochen.

VOLLAND: Beim Putzen muss ich zugeben, das macht Zieris Mutter öfter als wir. Abspülen oder das Bad putzen bekommen wir aber noch so hin. Gekocht wird bei uns nicht so oft, meistens gehen wir irgendwo essen.

Können Sie beide denn kochen?

VOLLAND: Mit Pfannkuchen hat er so seine Probleme…

ZIEREIS: Die habe ich mal versucht, das war nix. Aber normalerweise kommt schon was raus, wenn wir mal loslegen.

Welches Gericht bekommen Sie am besten hin?

ZIEREIS: Schinkennudeln. Überragend. Oder Leberkäse.

VOLLAND: Spaghetti Carbonara.

Keine Allgäuer Kässpatzen?

VOLLAND: Die habe ich noch nie probiert. Da stinkt das Zimmer danach immer so. Das überlasse ich der Mama oder der Oma. Die können das bedeutend besser.

Wer ist der bessere Koch von Ihnen beiden?

VOLLAND (lacht): Ganz klar unsere Freundinnen.

Was würde ich jetzt in Ihrem Kühlschrank vorfinden?

ZIEREIS (lacht): Wahrscheinlich nix.

VOLLAND: Halt so Sachen wie Joghurt, Marmelade oder Milch haben wir schon. Für eine Brotzeit reicht es auf jeden Fall.

ZIEREIS: Überfüllt ist er aber sicher nicht. Das Wichtigste eben.

Als gute Freunde haben Sie beide bestimmt auch Ihre Freizeit zusammen verbracht.

VOLLAND: Wir zocken zusammen Videospiele. Mit ein paar Teamkollegen haben wir eine Online-Liga. Oder wir spielen auf der Konsole gegeneinander Fußball.

Was gibt es da dann für Duelle? Hoffenheim gegen 1860?

ZIEREIS: Das Duell gab’s bisher noch nicht. Demnächst vielleicht mal

 

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