Junger Mann rast gegen Baum Unfälle in Bayern: Ein Toter und 22 Glückspilze

Auf schneeglatten Straßen kam es am Wochenende zu vielen Unfällen. Foto: fib/LAM

Viele Unfälle auf schneeglatten Straßen: In Kaufbeuren kracht ein Auto in einen Reisebus – bei Miesbach stirbt ein 24-Jähriger.

Miesbach/Brunnthal/Kaufbeuren - Schnee und Eis, dazu Leichtsinn, Müdigkeit und hohes Tempo: Eine gefährliche, sogar tödliche Mischung. Das haben zahlreiche Unfälle am Wochenende wieder gezeigt.

Auf der MB8 zwischen Hausham und Wörnsmühl (Kreis Miesbach) starb am Sonntag kurz nach Mitternacht ein 24-Jähriger aus Nürnberg. Er war viel zu schnell gefahren und mit seinem Wagen gegen einen Baum gerast.

In Kitzingen wurden in derselben Nacht acht junge Menschen teilweise schwer verletzt, als ihre beiden Autos gegeneinander prallten. Ein 18-jähriger Fahranfänger war mit seinem Wagen in den Gegenverkehr geraten. In beiden Autos saßen je vier junge Leute (16 bis 23). Alle kamen ins Krankenhaus.

Richtig Glück hatte dagegen eine 22-köpfige französische Jugendgruppe: Sie war in der Nacht zum Sonntag auf dem Weg zu ihren deutschen Austauschschülern in Kaufbeuren unterwegs. Kurz vor dem Ziel krachte es: Laut Polizei hatte der Busfahrer (65) eine Ausfahrt verpasst und über einen Parkplatz wenden wollen. Dabei fuhr ein Mercedes frontal in die Seite des Busses. Die Autoinsassen (65, 69) wurden in eine Klinik gebracht.

Die 19 Austauschschüler aus Frankreich, zwei Lehrerinnen sowie der Busfahrer kamen mit dem Schrecken davon. Die Jugendlichen wurden noch in der Nacht von ihren Gasteltern in Empfang genommen.

Drei Kinder und zwei Erwachsene wurden auf einer Bundesstraße bei Bad Reichenhall am Samstag leicht verletzt. Auch hier war ein Auto in den Gegenverkhr geraten. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht.

Auf der A8 bei Brunnthal kam es am Samstag gegen 13.30 Uhr zu einer Massenkarambolage: Sechs Autos prallten im Rückreiseverkehr aufeinander. Drei Personen, darunter ein Kind, erlitten leichte Verletzungen. Zwei Fahrstreifen in Richtung München wurden für die Aufräumarbeiten etwa eine Stunde lang gesperrt. Es kam zu zehn Kilometern Stau.

 
 

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