Nach AZ-Bericht ist's jetzt offiziell Schottenhamel wird der neue Wirt auf dem Nockherberg

Clemens Hagen.
Es ist vollbracht: Paulaner-Boss Andreas Steinfatt mit den beiden neuen Wirten Christian Schottenhamel (l.) und Andreas Lechner. Foto: Paulaner

Die AZ hat es am 22. Oktober schon exklusiv vermeldet, jetzt ist es offiziell: Christian Schottenhamel (54) wird neuer Wirt auf dem Nockherberg.

 

Au - Im Frühjahr 2018 soll der Gastro-Profi (Löwenbräukeller, Menterschwaige und Wiesenzelt) die dann komplett renovierte Vorzeige-Gaststätte der Paulaner-Brauerei übernehmen. Allerdings zusammen mit einem zweiten Wirt: Florian Lechner (43), dem Pächter des bekannten Cafés Nymphenburg auf dem Viktualienmarkt und dem besonders bei Gourmets beliebten Moarwirts in Hechenberg im Tölzer Land.

Jetzt beginnt der Umbau

Paulaner-Geschäftsführer Andreas Steinfatt (48): „Jetzt ist die Tinte trocken und es ist toll, dass wir zwei absolute Gastronomie-Profis als neue Wirte für den Paulaner am Nockherberg vorstellen können.“ Mit der Übernahme durch Schottenhamel und Lechner endet in der 8.000-Plätze-Gaststätte in Obergiesing nach 17 Jahren die Ära Peter Pongratz (69). Steinfatt: „Wir sind froh, dass Peter Pongratz unser Wirt im Winzerer Fähndl bleibt und auch in der Grünwalder Einkehr weiter für zufriedene Gäste sorgt. Was sollte ein solcher Vollblut-Gastronom auch im Ruhestand?“

So hat die Abendzeitung bereits am 22. Oktober berichtet.

Am Nockherberg beginnt Paulaner nun gemeinsam mit den beiden neuen Wirten die Planung für den Umbau. Einige Eckpfeiler stehen schon, so wird es auf jeden Fall hausgebrautes Bier geben. „Wir sind auf einem guten Weg und werden bald unser neues Konzept vorstellen können“, verspricht Steinfatt und fährt fort: „Ein unverbindliches Gespräch bei einer Veranstaltung war der erste Anknüpfungspunkt. Daraus sind ganz schnell eine gemeinsame Idee und ein Ziel geworden. Ich bin überzeugt, dass wir die Richtigen für das Stammhaus der Paulaner-Brauerei gefunden haben. Florian Lechner und Christian Schottenhamel haben in ihren bestehenden Objekten bewiesen, dass sie Gastronomie in jeder Facette beherrschen.“

Schottenhamel plant einzigartige Events in der Großgaststätte

Besonders Lechner gilt als Experte für stark gehobene bayerische Küche. Sein Moarwirt wird vom französischen Restaurantführer Gault Millau immerhin mit 14 Punkten bewertet. Besondere Spezialität auf der Karte sind die „Bayrischen Alpen-Glocken“, mit süßem Senf und Meerrettich marinierte und gebackene bayrische Stierhoden mit Kartoffelpüree und Gartengemüse für 16 Euro.

Christian Schottenhamel betont: „Das uns von Paulaner und Andreas Steinfatt entgegengebrachte Vertrauen ehrt uns sehr. Wir freuen uns riesig auf die spannende neue Herausforderung. Mich persönlich reizt besonders, künftig einen noch größeren Festsaal zu betreiben, der Raum für einzigartige Events bietet. Mit Florian Lechner können wir mit doppelter Kraft am Erfolg des Paulaner am Nockherberg arbeiten.“ Und der neue Partner ergänzt: „Das Produkt und die Erzeugung müssen stimmen: Das ist der rote Faden und die Basis unserer Angebotsphilosophie! Christian und ich sind uns einig, dass wir das im Paulaner am Nockherberg unter Beweis stellen werden. Wir wollen neue Standards für ein bayerisches Wirtshaus in München setzen.“

Das Ziel ist ambitioniert

Ein ambitioniertes Ziel der neuen Wirte. Ob sie es erreichen werden? Eine Großgaststätte wie der Paulaner am Nockherberg ist heutzutage nicht einfach zu bespielen. Das wissen alle Beteiligten. Das Ergebnis sieht man erst in eineinhalb Jahren. Bis dahin wird umgebaut – der zweite Umbau nach dem Großbrand 2003. Also: Nach dem Starkbierfest 2017 ist erst einmal Schluss, dann haben auf Münchens „heiligem Berg“ erst einmal die Bauarbeiter das Sagen.

 

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