Sapporo - Ein Erdbeben der Stärke 6,7 hat auf Japans nördlicher Hauptinsel Hokkaido enorme Schäden verursacht. Erdrutsche zerstörten Häuser, rund 50 Menschen wurden verletzt, wie das japanische Fernsehen berichtete. In rund drei Millionen Haushalten fiel der Strom aus. In den Städten Atsuma und Abira wurden mehrere Häuser verschüttet. Im Atomkraftwerk Tomari musste ein Abklingbecken mit Notstromaggregaten gekühlt werden. Radioaktivität sei jedoch nicht ausgetreten, hieß es unter Berufung auf den Betreiber.