Osaka - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat zum Auftakt des G20-Gipfels in Japan Fortschritte bei den Plänen für eine Reform der Welthandelsorganisation angemahnt. Um dauerhaftes Wirtschaftswachstum zu gewährleisten, brauche es neue Regeln für Investitionen, den Online-Handel und Industriesubventionen, sagte Juncker nach Angaben von Teilnehmern in der ersten Arbeitssitzung. Es sei klar, dass für die fortschrittlichsten Länder nicht die gleichen Regeln gelten könnten wie für die ärmsten. "Aber die weltweit größten Volkswirtschaften müssen nach denselben Regeln spielen."