Jabobsplatz Chanukka: Den Münchnern geht das zweite Licht auf

In München fand die Zeremonie vor der Synagoge am St.-Jakobs-Platz statt. Foto: Daniel von Loeper

Chanukka am St.-Jakobs-Platz: Jetzt wurde das zweite Licht am achtarmigen Chanukka-Leuchter entzünde. Auch in Washington, London und Moskau fand die Zeremonie statt.

 

München - München war eindeutig in guter Gesellschaft: Auch vor dem Weißen Haus in Washington, beim Big Ben in London und auf dem Roten Platz in Moskau oder am Brandenburger Tor in Berlin wurde jetzt das zweite Licht am achtarmigen Chanukka-Leuchter entzündet (o.).

In München fand die Zeremonie vor der Synagoge am St.-Jakobs-Platz statt. Mit (Foto l., v. r.): OB Christian Ude, Charlotte Knobloch, Minister Ludwig Spaenle und Stadtrat Marian Offman. Chanukka ist das jüdische Lichterfest. Es erinnert an den erfolgreichen Aufstand der jüdischen Makkabäer gegen die Fremdherrschaft. Und – auch wenn’s anders ausschaut: Der Leuchter ist wirklich achtarmig – der neunte Arm ist nur der Lichterhalter ... Glühwein und Krapfen gab’s – und Musik.

Der Leuchter ist acht Meter hoch, sieben Meter breit und 1,5 Tonnen schwer und gilt als einer der größten Chanukka-Leuchter außerhalb Israels. Er ist das Werk des Bildhauers Gershom von Schwarze und des Münchners Harry Schreyegg

 

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