London - Dutzende Kulturschaffende haben sich gegen die Ausrichtung des Eurovision Song Contest in Israel ausgesprochen. Als Grund für den Boykottaufruf werden Menschenrechtsverletzungen des Landes gegen Palästinenser genannt. Zu den Unterzeichnern des Schreibens, das auf der Webseite der britischen Zeitung "The Guardian" veröffentlicht wurde, zählen der Pink-Floyd-Mitbegründer Roger Waters und der britische Filmemacher Ken Loach. Die israelische Sängerin Netta hatte im Mai den ESC in Portugal gewonnen. Dadurch findet der Wettbewerb im Mai 2019 regulär in dem Land statt.