Ismaning Brennende Scheune: Es waren drei Buben

Symbolbild Foto: Gaulke

Sie wollten eigentlich einen Oldtimer anschauen und haben dabei die ganze Scheune abgefackelt: Drei Buben haben sich jetzt bei der Polizei gemeldet.

 

München - Reumütig kamen die drei Schüler auf die Polizeiwache in Ismaning und gaben zu, für das Feuer in der Scheune verantwortlich zu sein. Das neben einem Wohnhaus stehende Holzhaus war am Freitag vollständig nieder gebrannt (AZ berichtete). Trotz Einsatz mehrerer Rohre mit Druckluftschaum war das Bauwerk nicht mehr zu retten und brannte vollständig nieder.

Laut Feuerwehr gab es bei der Anfahrt der Löschfahrzeuge Probleme durch über hundert Schaulustige, die teils mit Rädern und im Laufschritt mit Kindern auf dem Arm Richtung Brandstelle strömten

Wie kam es zu dem Feuer? Die Buben erzählten auf der Polizeiinspektion, sie hätten eigentlich nur einen Oldtimer anschauen wollen, der sich in der Scheune befunden hätte. Durch Inbrandsetzen von Holzverlattungen an der Außenseite der Scheune hatten die Schüler versucht, in diese zu gelangen. Nachdem das nicht funktionierte, löschten sie vermeintlich vollständig die Brandstelle
und brachen in der weiteren Folge das Scheunentor auf, um sich Zutritt zum Innenraum zu verschaffen.

 

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