Zuletzt wurde der deutsche Nationalspieler Jérôme Boateng immer wieder mit einem Abschied vom FC Bayern in Verbindung gebracht. Einem Medienbericht zufolge bleibt der 29-Jährige jetzt aber doch in München, ein Transfer scheitert wohl an der geforderten Ablösesumme.

München - Neuigkeiten in der Causa Jérôme Boateng: Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, bleibt der 29-Jährige trotz etlicher Wechselspekulationen doch beim deutschen Rekordmeister. Die Zeitung bezieht sich dabei auf interne Informationen.

Zuletzt gab es immer wieder Gerüchte um einen möglichen Abgang des Innenverteidigers. Auch weil Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge vor einigen Wochen gesagt hat, dass man Boateng bei einem passenden Angebot abgeben würde. Ein solches Angebot soll es laut "SZ" allerdings nicht geben. Bisher steht wohl kein Interessent parat, der die geforderte Ablösesumme zahlen möchte. Berichten zufolge wollen die Verantwortlichen zwischen 50 und 60 Millionen Euro für Boateng sehen.

Neuer Trainer: Kovac plant mit Boateng

Im Rahmen einer DFB-Pressekonferenz zeigte sich der 29-Jährige Mitte Juni irritiert über die Aussagen Rummenigges: "Wir sind hier bei der Nationalmannschaft, es steht eine WM an. Das ist das Thema für mich, das andere ist überhaupt kein Thema für mich. Ich weiß auch nicht, wozu die Aussagen getätigt wurden", so Boateng damals. Ohnehin soll es laut "SZ" öfter zu Sticheleien zwischen Spieler und Vorstandsboss gekommen sein.

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Jetzt will sich der deutsche Nationalspieler also beim neuen Trainer Niko Kovac durchbeißen und beweisen. Und der Kroate scheint auch fest mit ihm zu planen. "Ich hatte schon in Frankfurt einen Boateng. Beides sind tolle Typen. So glücklich wie ich mit Prince in Frankfurt war, so glücklich werde ich mit Jérôme in München sein", sagte Kovac bei seiner offiziellen Vorstellung am Montag. Sportchef Hasan Salihamidzic, der ebenfalls vor Ort war, wollte sich nicht zu möglichen Ein- oder Verkäufen äußern. (Hier geht's zum Porträt von Niko Kovac)

Sollte Boateng also wirklich in München bleiben, würde es wohl auch zu keinen Neuzgängen für die Abwehr kommen. Gerüchten zufolge sind derzeit Kevin Vogt (TSG 1899 Hoffenheim) und Benjamin Pavard (VfB Stuttgart) beim FC Bayern im Gespräch.

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