Ingolstadt Todesschütze hatte psychsche Probleme

Er leide an Deprerssionen, hat der Todesschütze von Ingolstadt über sich ausgesagt. Foto: dpa / az

Er leide an Depressionen, sagte er zu Freunden. Trotzdem besaß Raimund H. (43)  17 scharfe Waffen.

 

Ingolstadt - Der Todesschütze von Ingolstadt hatte eine Lizenz für alle seine Waffen, auch für die Tatwaffen, eine Pistole Kaliber 45 und einen Revolver vom Typ Magnum.
Nach unbestätigten Informationen litt Raimund H. (43) an Depressionen. „Den Behörden war davon nichts bekannt“, sagt Staatsanwalt Helmut Walter. Im Sommer soll der 43-Jährige erstmals Freunden von psychischen Problemen erzählt haben. Verschlimmert habe sich die Situation, nachdem ihn eine 16-Jährige wegen sexueller Nötigung angezeigt hatte. Von dem Vorwurf war er letzte Woche vor Gericht freigesprochen worden.

Angesichts der blutigen Tat sei zu vermuten, so die Staatsanwaltschaft, dass der Mann psychische Probleme gehabt habe. Raimund H. hatte am Sonntagabend vor einer Bekannten mit einer Pistole in den Boden geschossen, anschließend den Ex-Mann seiner Frau mit sechs Schüssen in den Kopf regelrecht hingerichtet und sich dann im Polizeipräsidium selbst erschossen. Der gelernte Elektroniker war ein leidenschaftlicher Waffensammler. Als Jäger und Sportschütze hatte er die Erlaubnis für 17 Gewehre, Pistolen und Revolver.

 

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