Oktoberfest 2018 in München: Geliebte Klassiker kehren auf die Wiesn zurück - und die ganze Stadt wird erfahren, wenn das Festgelände voll ist.

München - Ein bisserl kürzer, ein bisserl technischer, ein bisserl teurer: So lassen sich die Neuigkeiten rund um das Oktoberfest zusammenfassen, das am 22. September beginnt. Nur 16 Tage geht die Wiesn heuer. Auch wenn die Wiesn 2017 so schlecht besucht war, wie seit 1985 nicht mehr, gibt’s eine technische Neuerung, die Besucherströme lenken soll: Das Wiesnbarometer zum Füllstand läuft über 80 Infoscreens in Münchner S- und U-Bahnen.

Das Sicherheitskonzept ist das Bewährte: Zaun, Taschen- und Rucksackverbot und Beschallungsanlage. Zeitweise kann die Wiesn gesperrt werden, aber wer reserviert hat, kommt immer rein. Reservieren können bei einigen Zelten 24 Stunden vorher auch Spontane – ohne Mindestverzehr und auch einzelne Plätze statt ganze Tische.

Zudem wurde die vergangenes Jahr eingeführte Oktoberfest-App der Stadt verbessert. In einem Testlauf werden vom Schottenhamel, Ambrustschützen und Hofbräuzelt "Indoor-Maps“ gezeigt, so dass jeder sieht, wo Boxen oder die Toiletten sind. Für jedes Zelt, für jedes Standl und für jedes Fahrgeschäft gibt’s einen kurzen Eintrag. Da können Karussell-Fans nachschauen, wie hoch das neue Chaos-Pendel (42 Meter) ist, erfahren, dass das Überkopffahrgeschäft „Predator“ Premiere feiert, dass es einen neuen Wellenflieger gibt und das Lauferlebnis „Amazonas“ jetzt „Dschungelcamp“ heißt.

Einige Klassiker kehren zurück: Auf der Oidn Wiesn sind das nach zwei Jahren Pause der Hofphotograph und das Velodrom mit seinen Scherzradln, am Museumsstandl gibt’s historische Plakate für 12 Euro.

Alle Jahre wieder erlebt auch die Preiserhöhung ihr Comeback: zwischen 10,70 und 11,50 Euro kostet die Maß. Das ist eine Preissteigerung zum Vorjahr zwischen 3,65 und 5,5 Prozent.

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