In Obdachlosen-Unterkunft Chemikalien-Fund: Experten sprengen gefährliches Material

In dieser Gruppe wurden die gefährlichen Materialien mit einer kontrollierten Sprengung zerstört. Foto: Nicolas Armer/dpa

Nach dem Fund von Chemikalien in einer Schweinfurter Obdachlosen-Unterkunft haben Experten Teile des gefährlichen Materials vor Ort gesprengt.

 

Schweinfurt - Die Chemikalien waren dazu geeignet, Sprengstoff herzustellen. Nach Angaben des Landeskriminalamts (LKA) gibt es bislang keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Spezialisten des LKA untersuchten die Stoffe, zu denen Details und Herkunft zunächst völlig unklar waren.

Wie ein Polizeisprecher sagte, sei ein Teil der Chemikalien, der nicht transportiert werden konnte, in der Nacht zum Dienstag kontrolliert gesprengt worden. Deshalb hatten zuvor etwa 100 Menschen aus der näheren Umgebung ihre Wohnungen verlassen müssen. In den frühen Morgenstunden konnten sie aber wieder zurückkehren. Die Evakuierung sei problemlos abgelaufen, "die Leute waren gut betreut", sagte der Sprecher.

Nach dem Fund der Chemikalien hatte die Polizei am Montag drei Männer und eine Frau festgenommen. Gegen sie wird wegen Verstößen gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz ermittelt.

 

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