In der Sahara Vor dem Mars kommt Marokko: Forscher testen Weltraumtechnik

Ein Rover mit Technik für Weltraumeinsätze an Bord fährt während eines Testlaufes durch die Sahara. Foto: Florian Cordes/DFKI GmbH/dpa

Rabat - Europäische Wissenschaftler testen in der Sahara vier Wochen lang neue Technik für Weltraumroboter.

 

Erstmals solle die im Rahmen eines europäischen Forschungsclusters entwickelte Technologie auch außerhalb des Labors auf die Probe gestellt werden, teilte das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Bremen mit. Es gehe unter anderem um die Erprobung von Software, die den autonomen Betrieb von Robotern im Rahmen von Weltraummissionen ermögliche.

Mithilfe der neu entwickelten Technik soll ein Roboter in der marokkanischen Wüste eigenständig eine Langstreckenmission absolvieren. Der Rover lege dabei eine mehrere Kilometer lange Strecke zurück und entnehme am Zielort eine Bodenprobe, so das DFKI. Er müsse den Weg selbstständig planen, auf Unvorhergesehenes reagieren und Hindernisse überwinden. Das Testgebiet in der Wüstenlandschaft der nördlichen Sahara ist von weiten Ebenen, aber auch von steilen Hängen und Schluchten geprägt.

An dem Projekt sind unter anderem die Europäische Weltraumorganisation (Esa), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die nationalen Weltraumagenturen in Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien beteiligt.

 

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