In der BBL weiter führend Bayerns Basketballer: Echte Mentalitätsmonster

Der wieder genesene Münchner Stefan Jovic im Duell mit dem Ex-Bayern-Spieler John Bryant, der für die Gießener 30 Punkte erzielte. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Die Basketballer des FC Bayern trotzen weiter dem Kräfteverschleiß und bleiben ungeschlagen.

München - Es sind anstrengende, kräftezehrende Wochen für die Basketballer des FC Bayern.

Fünf Spiele mussten sie zuletzt in zehn Tagen absolvieren, darunter die Partien in der Euroleague gegen die europäischen Topteams ZSKA Moskau und Olympiakos Piräus, dazwischen stets das Pflichtprogramm in der Bundesliga. Und dann diese weite Reise am Donnerstag nach Gran Canaria zum ersten Auswärtssieg in der Euroleague (89:74).

Doch der Kräfteverschleiß ist Bayerns Basketballern kaum anzumerken – im Gegenteil. Das Spiel auf Gran Canaria entschieden sie ebenso mit einem Kraftakt im Schlussviertel (28:12) für sich wie nun am Sonntag das Topspiel in der Bundesliga gegen Überraschungsteam Gießen 46ers (94:79).

Radonjic: "Gießen spielt stark in dieser Saison"

Hier gewannen die Bayern das letzte Viertel mit 27:14, nachdem das Spiel lange ausgeglichen war. Zu acht Ballverlusten zwangen die Bayern die Gäste und rangen den Gegner, der sich heftig wehrte, nieder. "Ich will heute gar nicht über den Zeitplan dieser Woche reden, sondern nur über dieses Spiel", sagte FCBB-Trainer Dejan Radonjic.

Und weiter: "Wir sind gestartet, wie wir das wollten, mit einer guten Defensive haben wir das Spiel kontrolliert. Aber Gießen spielt stark in dieser Saison, das muss man anerkennen. Im letzten Viertel haben wir dann aber alles getan, um dieses Spiel zu gewinnen."

In der Bundesliga hielt sich der FCBB, bei dem Stefan Jovic nach einer Sprunggelenksverletzung wieder dabei war, mit dem neunten Sieg im neunten Spiel schadlos und kann nun während der Länderspielpause am Wochenende durchschnaufen. In der Euroleague stehen hingegen die Spiele bei Maccabi Tel Aviv (Donnerstag, 20.05 Uhr) und zu Hause gegen Khimki Moskau (6. Dezember, 20.30 Uhr) an.

 

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