In Barcelona Mercedes bei Formel-1-Tests weiter an der Spitze

Schnell unterwegs: Lewis Hamilton. Foto: dpa

Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) dominiert auch zum Auftakt des zweiten Testtags in Barcelona klar das Geschehen.

 

Barcelona - Mercedes gibt bei den Formel-1-Testfahrten in Barcelona weiter das Tempo vor. Der Brite Lewis Hamilton drehte am Dienstagvormittag im neuen Silberpfeil erneut die schnellste Runde auf dem Circuit de Catalunya. Der dreimalige Weltmeister war dabei satte 1,8 Sekunden schneller als Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen.

Zudem absolvierte Hamilton mit 66 Runden bis zur Mittagspause auch die meisten aller Fahrer und bewies damit wie schon beim Auftakt am Vortag die Zuverlässigkeit des neuen Mercedes.

Nach einer Regelreform unterscheiden sich die neuen Autos deutlich von den Vorjahresmodellen. Die Boliden sind 2017 breiter, flacher und vor allem in den Kurven schneller. So unterbot Hamilton bei seiner Bestzeit auch seine Pole-Position-Runde vom Grand Prix im Vorjahr um mehr als 1,1 Sekunden.

Die Rundenzeiten geben bei den Tests aber nur bedingt Auskunft über das tatsächliche Kräfteverhältnis, da alle zehn Teams verschiedene Programme fahren. Gleich mehrere Rennställe hatten am Dienstag indes technische Probleme und mussten einige Zwangspausen einlegen. So brachte es Renault-Pilot Jolyon Palmer nur auf eine Runde.

Antonio Giovinazzi, bei Sauber Ersatz für den verletzten Pascal Wehrlein, musste sich zunächst mit fünf Umläufen begnügen. Auch McLaren und Williams kämpften mit Defekten.

Williams muss Testtag vorzeitig beenden

Der Williams-Rennstall muss den zweiten Formel-1-Testtag in Barcelona vorzeitig beenden. Wie das Team mitteilte, wurde das eigene Auto bei einem zunächst harmlos aussehenden Dreher von Fahrer Lance Stroll (18/Kanada) am Dienstagvormittag so stark beschädigt, dass eine schnelle Reparatur vor Ort nicht mehr möglich war.

Einige Teile mussten sogar ins Werk geschickt werden. Williams hofft, am Mittwoch möglichst früh wieder auf die Strecke zu gehen, um die Arbeit fortzusetzen. Die ersten Testfahrten in Spanien dauern noch bis Donnerstag an.

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Insgesamt dürfen die Rennställe nur an acht Tagen testen, ehe die Saison am 26. März mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne beginnt. Jeder technische Kniff der Rivalen, wie das auffällige Loch in der Red-Bull-Front oder die seltsamen Seitenkästen des Ferrari, wird bis dahin auf seine Tauglichkeit analysiert sein. Wer jetzt daneben liegt, hat harte Monate vor sich.

Medien: Formel 1 bis 2025 in Russland

Die Formel 1 wird noch mindestens bis zum Jahr 2025 in Russland Station machen. Wie die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet, soll der ursprünglich bis 2021 laufende Vertrag um vier weitere Jahre verlängert worden sein. Der Große Preis von Russland wird seit 2014 im Schwarzmeerort Sotschi ausgetragen und soll weiter in der Olympiastadt durchgeführt werden. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.

 

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