im Weißen Haus Obama am Ground Zero – UN begrüßt Tod Bin Ladens

Hier hat das Weiße Haus offenbar bei der Tötung Osamas zugeschaut: Barack Obama (2-L), Vice President Joe Biden (L) und Hillary Clinton (2-R) blicken gebannt in einen Monitor Foto: dpa

Hillary Clinton hält die Hand vor den Mund, Barack Obama sieht wie gebannt in einen Bildschirm. Das Weiße Haus hat die "Kill Mission" live am Bildschirm verfolgt.

 

Washington – Nach der Tötung von Topterrorist Bin Laden reist US-Präsident Obama nach New York zum Ground Zero. Der UN-Sicherheitsrat begrüßt den Tod des Al-Kaida-Chefs. Die USA befürchten jetzt Vergeltungsmaßnahmen. Merkel sieht keine Veränderung bei der Sicherheitslage.

US-Präsident Barack Obama will am Donnerstag Ground Zero in New York besuchen – vier Tage nach der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden durch ein amerikanisches Sonderkommando in Pakistan. Dort, wo am 11. September 2001 Terroristen zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Center steuerten, will sich der Präsident mit Angehörigen der Opfer treffen, berichteten US-Medien am Montagabend (Ortszeit) unter Berufung auf einen Sprecher des Weißen Hauses.

Bin Laden gilt als Hauptdrahtzieher der Anschläge, bei denen allein in New York etwa 2600 Menschen ums Leben gekommen waren. Bei der Bekanntgabe des Todes Bin Ladens in der Nacht zum Montag hatte Obama die Hoffnung geäußert, dass die Familien der Opfer nun zumindest etwas Frieden finden könnten.

Der UN-Sicherheitsrat begrüßte den Tod des Terroristenführers Osama bin Laden ausdrücklich. Die 15 Mitglieder des höchsten Gremiums der Vereinten Nationen verabschiedeten am Montagabend in Anwesenheit von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon eine präsidentielle Erklärung, in der die Mitglieder ihre Entschlossenheit bekräftigten, terroristische Organisationen und deren Akteure mit voller Strenge zur Rechenschaft zu ziehen. Eine solche Erklärung des Sicherheitsrates zum Tod eines Menschen ist äußert selten

 

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