Im Test Viele Lichterketten mangelhaft

Der Strompreis in München erhöht sich. Foto: dpa

Tipp: Vor dem Kauf „GS”-Siegel, Stecker und Verbrauch prüfen

 

Köln - 52 elektrische Lichterketten hat der TÜV Rheinland getestet, 38 erfüllten nicht die Mindestanforderungen der EUNorm. Bei jeder fünften Lichterkette bestehe Stromschlag- oder Verbrennungsgefahr, warnte der TÜV. Verbraucher sollten beim Kauf deshalb einige Tipps beherzigen: „Wir raten grundsätzlich davon ab, anonym im Internet zu kaufen”, sagt Rainer Weiskirchen vom TÜV Rheinland.

„Außerdem sollten Sicherheits- und Warnhinweise auch in Deutsch vorhanden sein.” In jedem Fall braucht die Lichterkette die Kennzeichnung „CE”, dann entspricht sie EU-Norm. Sie sollte das Siegel „GS” tragen, „Geprüfte Sicherheit”. Es sagt aus, dass ein unabhängiges Institut die Lichterkette geprüft hat. Ketten mit dem Siegel „IP44” sind auch für draußen geeignet. Den Stecker genau ansehen: „Es muss ein Rundstecker sein, der die komplette Steckdose abdeckt”, sagt Weiskirchen.

Der Experte empfiehlt LED-Ketten. Sie verbrauchen weniger Strom. Auch die Spannung ist mit 12 bis 24 Volt deutlich niedriger, die Gefahr eines Stromschlags sei geringer.

 

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