Im Münchner Nordosten Zoll kontrolliert Großbaustelle: Sieben Festnahmen!

Auf einer Baustelle im Münchner Nordosten hat der Zoll sieben illegal Beschäftigte festgenommen (Symbolbild). Foto: Zoll

Der Münchner Zoll hat auf einer Baustelle im Nordosten der Stadt sieben illegal Beschäftigte vorläufig festgenommen.

München - Sieben illegal beschäftigte Arbeiter haben die Zöllner des Hauptzollamts München bei Schwarzarbeitskontrollen Ende August auf einer Baustelle im Münchner Nordosten vorläufig festgenommen.

Ein Peruaner und ein Brasilianer konnten bei der Kontrolle von rund 40 Arbeitern auf einer Großbaustelle ihre erforderlichen Aufenthaltstitel nicht nachweisen. Die sieben Männer wurden daraufhin von den Zöllnern der Finanzkontrolle Schwarzarbeit vorläufig festgenommen und mittels Dolmetscher befragt.

Auch gegen den Arbeitgeber wird ermittelt

"Dabei stellte sich bei jedem der Beschuldigten schnell ein ähnliches Muster dar: die Südamerikaner kamen nach Portugal, wo sie über einen Vermittler einer portugiesischen Firma mit dem Ziel angeworben wurden, in Deutschland auf unterschiedlichen Baustellen zu arbeiten", berichtet Marie Müller, Sprecherin des Hauptzollamts München. Es wurde ein Strafverfahren gegen die sieben Arbeiter wegen des unerlaubten Aufenthalts eingeleitet.

Gegen den Arbeitgeber wird wegen Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt und wegen illegaler Beschäftigung von Ausländern in größerem Umfang ermittelt. Gegen die Männer wird voraussichtlich eine Ausreiseverpflichtung ausgesprochen, wonach sie das Schengen-Gebiet verlassen müssen. Des Weiteren muss mit einer mehrjährigen Einreisesperre gerechnet werden. Die Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit dauern noch an.

 

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