Im künstlichen Koma Michael Schumacher zum Ehrenbürger von Sarajevo ernannt

Michael Schumacher wacht ganz langsam aus dem künstlichen Koma auf. Die Stadt Sarajevo hat ihn währenddessen zum Ehrenbürger ernannt. Foto: dpa

Vor seinem Unfall hat der Rennfahrer jahrelang Kinder unterstützt, die im Jugoslawienkrieg verletzt worden waren.

 

Sarajevo - Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher ist zum Ehrenbürger Sarajevos ernannt worden. Der 45-Jährige, der sich nach seinem schweren Ski-Unfall und einem künstlichen Koma weiter in einer Aufwachphase befindet, hatte in der Vergangenheit im Jugoslawienkrieg verletzte Kinder finanziell unterstützt.

Die Versammlung in der Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas würdigte "die außerordentlichen Verdienste von Michael Schumacher, der den Opfern des Krieges geholfen hat und seinen Beitrag zur Entwicklung eines Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Glaubensrichtungen geleistet hat".

Schumacher hatte bei einem Skiunfall am 29. Dezember im französischen Méribel ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten und wurde in der Uniklinik Grenoble in ein künstliches Koma versetzt. Ende Januar wurde die Aufwachphase eingeleitet, Anfang April berichtete seine Managerin Sabine Kehm erstmals von "Momenten des Bewusstseins und des Erwachens" bei Schumacher.

 

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