Im Jüdischen Museum Biografie-Vorstellung „Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht“

Die Buchvorstellung findet im Jüdischen Museum statt (Archivbild)- Foto: dpa

Im Jüdischen Museum wird am Dienstag eine Biografie über Fritz Bauer vorgestellt, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess durchgesetzt hat.

Altstadt - Der Biograf, Jurist und Journalist Ronen Steinke liest am Dienstag, 24. Februar, um 19 Uhr im Jüdischen Museum München, St.-Jakobs- Platz 16, aus „Fritz Bauer – der Mann, der Auschwitz vor Gericht brachte“.

Die Veranstaltung der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom findet in Kooperation mit dem Jüdischen Museum München statt. Es moderiert Joachim Käppner von der Süddeutsche Zeitung.

Fritz Bauer zwang die Deutschen zum Hinsehen: Inmitten einer Justiz, die in der jungen Bundesrepublik noch immer von braunen Seilschaften geprägt war, setzte der deutsch-jüdische Jurist den großen Frankfurter Auschwitz-Prozess durch. Er kooperierte mit dem israelischen Geheimdienst, um Adolf Eichmann vor Gericht zu bringen.

Aber wer war der kämpferische Einzelgänger wirklich? Der Jurist und SZ-Journalist Ronen Steinke beleuchtet das Leben des Mannes, der im Deutschland der Nachkriegszeit angefeindet wurde wie kaum ein Zweiter. Das Buch „Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht“ ist die Biografie eines großen Juristen und Humanisten, dessen persönliche Geschichte zum Politikum wurde: auch als deutscher Jude, der selbst nur knapp der NS-Verfolgung entkommen war.

Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Kartenreservierung sind in der Literaturhandlung unter Telefon 2 80 01 35 möglich. Infos zum Jüdischen Museum München sind unter www.juedisches-museum-muenchen.de abrufbar.

 

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