Im "Eiltempo" vor Gericht Karl Dall: "Prozess wird meine Unschuld beweisen"

Nach dem Vorwurf der Vergewaltigung drängt Karl Dall auf den Prozessbeginn, um seine Unschuld zu beweisen. Schon im September könnte es zur Verhandlung kommen. Warum der Komiker von einem Freispruch ausgeht.

 

Hamburg - Im Eiltempo will sich Karl Dall (73) vom Vorwurf der Vergewaltigung reinwaschen. In der "Bild"-Zeitung erklärt der Komiker: "Ich möchte so schnell wie möglich vor Gericht. Wenn es nach mir ginge, könnte der Prozess sofort beginnen, damit meine Unschuld so schnell wie möglich bewiesen werden kann."

Im November 2013 hatte eine Journalistin Dall angezeigt; nach einer Talk-Show in Zürich im September 2013 soll er sie auf sein Hotelzimmer mitgenommen und laut ihren Angaben vergewaltigt haben. Der 73-Jährige weist die Vorwürfe entschieden zurück.

"Aus der Öffentlichkeit habe ich mich monatelang zurückgezogen. Wenn die Leute mich anguckten, wusste ich nicht: Sehen sie den Komiker oder einen angeblichen Straftäter", schildert Dall seine Situation und unterstreicht: "Ich werde nicht als Gewalttäter verdonnert, das weiß ich. Es muss ein Ende dieses Spuks geben!" Bei einem Prozess - laut seinen Anwälten könnte der bereits im September starten - erwartet Dall nur eins: "Ich rechne sicher mit einem Freispruch! Es gibt nichts, was mich belasten könnte. Es gibt nur Dinge, die die andere Seite belasten."

Auch wenn Dall, wie er selbst betont, seinen Humor beibehalten habe, verändert haben ihn die Vorwürfe trotzdem: "Ich traue mich ja nicht mal mehr mit einer Frau alleine in den Fahrstuhl. Da bekomme ich schon Panik."

 

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