Im Badezimmer Isarvorstadt: Heftige Explosion wegen Gasfeuerzeugen

Er wollte eigentlich nur seine Gasfeuerzeuge auffüllen. Dabei verursachte ein 24-jähriger Student eine heftige Explosion. Der Student wurde verletzt. Es entstand ein Sachschaden von 25.000 Euro

 

München - Ein 24-jähriger deutscher Student war am letzten Wochenende mit seiner Freundin in deren Wohnung in der Isarvorstadt. Am Samstag, 09.11.2013, gegen 01.00 Uhr, wollte er seine drei Gasfeuerzeuge auffüllen und ging zu diesem Zweck ins Bad.

Offensichtlich durch ausströmendes Gas kam es dort zu einer Stichflamme und zu einer Explosion. Diese war so stark, dass im angrenzenden Wohn-/Schlafraum die Scheibe der Balkontür zerbarst und die Fensterfront leicht nach außen gedrückt wurde.

Der Student zog sich durch die Stichflamme Verbrennungen zweiten Grades im Gesicht und an seinen Armen zu. Er fuhr mit dem Taxi ins Krankenhaus und konnte nach ambulanter Behandlung im Laufe des Sonntag wieder entlassen werden.

Seine Freundin wurde nicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen wird der entstandene Schaden auf ca. 25.000 Euro geschätzt. Außer den beiden unmittelbar Beteiligten hatte von dem Vorfall niemand etwas mitbekommen.

Der Vermieter war im Laufe des Sonntags vom Vorfall in Kenntnis gesetzt worden. Er schaute sich den Schaden am Nachmittag an. Da er Angst hatte, dass Teile der Fassade beschädigt sein könnten und auf den Gehweg fallen könnten, verständigte er die Polizei.

Nach Hinzuziehung der Lokalbaukommission konnte eine Einsturzgefahr ausgeschlossen werden. Der Gehweg wurde jedoch im Bereich unter der betreffenden Wohnung vorsorglich gesperrt. Beamte der Münchner Kripo waren vor Ort und ermitteln nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Herbeiführung einer Explosion.

 

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