Ihm drohen zehn Jahre Haft in Kasachstan Bundespolizei fasst Millionen-Betrüger am Münchner Flughafen

Der Mann wartet nun auf seine Auslieferung nach Kasachstan. (Symbolbild) Foto: Bundespolizei

Am Donnerstag konnte die Bundespolizei einen Millionenbetrüger festnehmen. Der 55-jährige Aserbaidschaner wartet nun in der Landshuter JVA auf seine Auslieferung nach Kasachstan.

 

München - Im Herbst 2012 soll ein mittlerweile 55-jähriger Aserbaidschaner einem anderen Mann 1,5 Millionen US-Dollar abgeschwatzt haben. Er beteuerte, das Geld schnellstmöglich wieder zurückzuzahlen. Doch nachdem er den Betrag bekommen hatte, tauchte er unter.

Seit 2016 suchte die kasachische Justiz wegen Betrugs mit internationalem Haftbefehl nach dem Mann – am Donnerstag ging er der Münchner Bundespolizei nun endlich ins Netz.

Nach seiner Ankunft aus Moskau wurde der Mann mit dem Haftbefehl konfrontiert – daraufhin klagte er unvermittelt über Herzprobleme. Die Bundespolizisten konsultierten einen Arzt, der den Patienten zur Beobachtung in ein Krankenhaus brachte. Doch auch dort ließen die Polizisten den Betrüger nicht aus den Augen. Am nächsten Morgen konnte der Arzt Entwarnung geben – der Aserbaidschaner wurde daraufhin dem Haftrichter in Erding vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl, der 55-Jährige landete in der Landshuter JVA.

Dort wartet er nun auf seine Auslieferung, dem Betrüger drohen bis zu zehn Jahre Haft in Kasachstan.

 

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