«Ice-Tsunami verhindert» Crystal Meth für 800 Millionen Euro entdeckt

Drogen, Pässe und Geld: Mit dem Fund von mehr als 1,7 Tonnen Meth-Amphetamin ist der Polizei ein großer Schlag gegen die internationale Drogen-Mafia gelungen. Foto: Erik Anderson/AAP/dpa

Melbourne - Mit dem Fund von mehr als 1,7 Tonnen Meth-Amphetamin in den USA ist der Polizei ein großer Schlag gegen die internationale Drogen-Mafia gelungen.

Das Rauschgift wurde in zwei Containern entdeckt, die von Kalifornien nach Australien geschmuggelt werden sollten, wie die australische Polizei mitteilte. Zudem wurden 25 Kilogramm Kokain und fünf Kilogramm Heroin sichergestellt. Der Marktwert der Drogen liegt bei insgesamt mehr als 800 Millionen Euro.

Das Meth-Amphetamin - auch bekannt als Meth, Crystal Meth oder Ice - wurde bereits am 9. Januar sichergestellt, noch bevor es verschifft werden konnte. Der Fund war von den australischen Behörden bislang nicht bekanntgegeben worden. In Melbourne wurden am Donnerstag sechs Verdächtige verhaftet, neben vier Australiern auch eine US-Amerikanerin und ein US-Amerikaner. Bei einer Verurteilung droht ihnen lebenslange Haft.

Den Ermittlern zufolge steckt hinter der Lieferung ein Drogenkartell aus Mexiko, das mit kriminellen Motorrad-Gangs in den USA zusammenarbeitet und Komplizen in Australien hat. Ein Polizeisprecher in Melbourne sagte, mit dem Fund habe verhindert werden können, dass ein "Ice-Tsunami" über Australien hereinbreche. Damit seien viele Millionen Drogen-Geschäfte unterbunden worden. Die Designer-Droge ist auch in Australien verbreitet.

 

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