HSV-Rekordtransfer Stuttgart: Kostic wechselt zum Hamburger SV

, aktualisiert am 25.07.2016 - 17:14 Uhr
Filip Kostic erhält für eine Ablöse von rund 14 Millionen Euro plus Bonuszahlungen die Freigabe des VfB Stuttgart und wird zum teuersten Neuzugang der HSV-Geschichte. Foto: dpa

Der Hamburger SV hat sich im Tauziehen um den Stuttgarter Filip Kostic gegen den VfL Wolfsburg durchgesetzt und greift für den Flügelflitzer so richtig tief in die Tasche.

 

Stuttgart/Hamburg - Es war ein zähes Ringen um Filip Kostic, jetzt hat der Hamburger SV augenscheinlich das Rennen gemacht. Der Profi des VfB Stuttgart wechselt für eine Ablöse von rund 14 Millionen Euro plus Bonuszahlungen zum HSV.

Kostic wird so zum teuersten Neuzugang der HSV-Geschichte - die bisherige Bestmarke hatte der Niederländer Rafael van der Vaart mit 13 Millionen Euro gehalten, als er 2012 von Tottenham Hotspur kam.

Nachdem der VfL Wolfsburg aus der Pokerrunde um Kostic ausgestiegen ist, ging alles ganz schnell: Am Sonntag der Medizinchekc in Hamburg, heute dann die offizielle Vorstellung.

Wie die "Stuttgarter Zeitung" schreibt, soll der 23-Jährige soll einen Vertrag über vier Jahre plus einer Option für eine weitere Spielzeit erhalten und rund 2,75 Millionen Euro pro Saison kassieren, Prämien exklusive.

 

Der Flügelflitzer ist der Wunschspieler von Trainer Bruno Labbadia, der mit ihm schon beim VfB zusammengearbeitet hatte. In 63 Pflichtspielen für den VfB hat Kostic acht Tore erzielt und 14 weitere Treffer vorbereitet.

Laut "Stuttgarter Zeitung" bekommt wohl auch VfB-Trainer Jos Luhukay seinen Wunschspieler: Hajime Hosogai von Hertha BSC. Der 30-jährige defensive Mittelfeldspieler und Innenverteidiger kommt für angeblich 700.000 Euro vom türkischen Erstligisten Bursaspor. Dorthin hatten die Berliner den Japaner ausgeliehen.

Vereins-Gönner Kühne hilft wieder

Wie bei der Verpflichtung des Kroaten Alen Halilovic für fünf Millionen Euro vom FC Barcelona hilft Vereins-Gönner Klaus-Michael Kühne dem klammen HSV mit frischem Geld. Dieses muss der Klub nur zurückzahlen, wenn er sich für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert.

 

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