Hör mal, wie es hämmert Baustelle München: Wo Sie besonders betroffen sind

Nicht nur in den Altstadt wird derzeit in München viel gebaut. Die Übersicht. Foto: min

In der Innenstadt wird gebohrt, gegraben und es werden Kabel verlegt. Für Autofahrer, Fußgänger und Radler bedeutet das freilich Einschränkungen. Die AZ zeigt einen Überblick über das große Graben.

München - Wenn man derzeit in der Innenstadt unterwegs ist, gleicht die Route, die man dabei wählen muss, oft einem Spießrutenlauf. Denn überall, wo man hinmöchte, begegnen einem rot-weiße Absperrungen, Baustellenschilder und Hinweise auf Bauarbeiten.

München buddelt gerade, seien es private Bauträger, die Stadtwerke oder das Baureferat. Und wo man Rohre und Kabel verlegen muss, da geht es meistens doch nicht ganz so platzsparend zu, weshalb die Baustelle einen nicht unerheblichen Teil der Straße, des Radlwegs und des Trottoirs einnimmt.

Die gute Nachricht: Irgendwann hört das Ganze auch wieder auf. Wann genau das ist und was bis dahin eigentlich gemacht wird, zeigt die AZ in diesem Überblick.

Baustelle Odeonsplatz:

 

Das sind die Einschränkungen: Die Salvatorstraße ist gesperrt. Am Odeonsplatz werden teilweise Fahrbahnen und Gehwege gesperrt.
So lange dauert es: Am Odeonsplatz bis zum 11. Juni, die Salvatorstraße und die anderen Bauabschnitte werden bereits nach dem 19. Mai wieder freigegeben.

Baustelle Rindermarkt:

Das wird gemacht: Sport Schuster zieht an den Rindermarkt 13 und 14. Das alte Gebäude wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Außerdem wird das Ruffinihaus saniert und mit einem Holzzaun umstellt.
Das sind die Behinderungen: Die Durchfahrt von der Fürstenfelder Straße zum Rindermarkt ist gesperrt.
So lange dauert es: Bis Ende Juli.

Baustelle Sendlinger Tor:

Das wird gemacht: Richtig viel, denn der U-Bahnhof Sendlinger Tor wird grundlegend saniert, die Rolltreppen werden gedreht, die Anmutung wird moderner, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Obwohl die Arbeiten vor allem im Untergrund zu Veränderungen führen werden, strahlen sie nach oben aus.
Das sind die Behinderungen: In der Sonnenstraße, Blumenstraße sowie in der Lindwurmstraße bleiben pro Richtung je zwei Fahrspuren frei, die dem Baufortschritt folgend seitlich verschwenkt werden. Der vom Stachus kommende Verkehr aus der Sonnenstraße wird über die Zufahrt zur Nußbaum- und Pettenkoferstraße und die westliche Platzfläche, zwischen Brunnen und Matthäuskirche, zur Lindwurmstraße geführt. Vom Oberanger kommend ist eine neue Linksabbiegemöglichkeit zur Straße An der Hauptfeuerwache in Richtung Blumenstraße geschaffen worden. Dafür entfällt die Linksabbiegemöglichkeit zur Blumenstraße am Sendlinger-Tor-Platz.
So lange dauert es: Mitte 2022

Baustelle Fußgängerzone:

Das wird gemacht: Das Baureferat erweitert die Fußgängerzone im Bereich des östlichen Marienplatzes. Heuer werden die restlichen Flächen in der Dienerstraße bis zur Landschaftstraße und am Rindermarkt bis zur Einfahrt in die Tiefgarage in Höhe des Alten Peters sowie zwischen Burgstraße und Tal hergestellt. In der Herzog-Max-Straße und in der Kaufingerstraße wird am Fernwärmenetz und Stromnetz gearbeitet.
Das sind die Behinderungen: Die Fußgängerzone ist teilweise verengt.
So lange dauert es: Die Arbeiten in der Herzog-Max-Straße laufen bis Ende April, die in der Kaufingerstraße voraussichtlich bis Ende Mai, alle anderen (Erweiterung der Fußgängerzone) dauern bis August 2018.

Baustelle Stachus:

Das wird gemacht: Vor dem nördlichen Teil des Rondells finden auf Höhe der Hausnummer 5 Arbeiten am Stromnetz statt. Gleiches gilt für die westliche Straßenseite nach Norden bis auf Höhe der Hausnummer 3.
Das sind die Behinderungen: Der Fußweg ist schmäler.
So lange dauert es: Bis Ende April

Baustelle Tal:

Das wird gemacht: An der Überfahrt Radlsteg und vor dem Haus Nummer 20 wird am Erdgasnetz gearbeiten.
Das sind die Behinderungen: Es gibt kleinere Einschränkungen für Fußgänger und Pkw.
So lange dauert es: Bis 4. Mai.

Baustelle Goethestraße:

Das wird gemacht: In der Goethestraße wird auf 440 Metern am Fernwärmenetz gearbeitet. Die Arbeiten beginnen südlich der Nußbaumstraße, auf Höhe der Nummer 70/72. Ist dieser Abschnitt abgeschlossen, geht es weiter in Richtung Pettenkoferstraße. Dann wird die Oberfläche wiederhergestellt.
Das sind die Behinderungen: Parkplätze entfallen. Zwischen Pettenkoferstraße und Nußbaumstraße gilt eine Einbahnregelung nach Süden.
So lange dauert es: Bis zum 7. September.

Baustelle Max-Joseph-Straße:

Das wird gemacht: Unter dem Asphalt wird eine Fernkältetrasse verlegt.
Das sind die Behinderungen: Der Geh- und Fahrweg ist zeitweise gesperrt, solange die Stadtwerke graben. Auch Radeln kann man dann hier nicht. Es fallen Parkplätze weg.
So lange dauert es: Bis zum 22. Juni.

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