Hitlergrüße, Schläge und Beleidigungen Eskalation im Wiesn-Biergarten: Drei Burschen drehen völlig durch

Im Biergarten auf der Wiesn haben sich drei Freunde gegen Ordner und Polizisten zusammengetan. Foto: Felix Hörhager/dpa

Drei Kumpels haben sich am letzten Wiesn-Samstag zusammengetan und nacheinander für Ärger gesorgt. Am Ende rückte die Polizei an und es hagelte Anzeigen.

München - Am letzten Wiesn-Samstag haben sich drei junge Männer auf der Wiesn mit Hitlergrüßen und Faustschlägen strafbar gemacht. Die Polizei München hat die Vorfälle nun öffentlich gemacht. 

Demnach hatten am Samstag gegen 15.30 Uhr drei Männer (18, 19 und 19) miteinander in einem Biergarten gesessen. Einer der beiden 19-Jährigen stellte sich plötzlich auf eine Bierbank und zeigte so lange den Hitlergruß, bis ein Sicherheitsmann ihn aus dem Biergarten rauswarf. Wie sich erst später herausstellte, hatte auch der 18-Jährige mitgemacht und ebenfalls den Hitlergruß gezeigt. 

Situation eskaliert vor dem Biergarten

Der andere 19-Jährige fiel zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls negativ auf: Er beleidigte einen Security und wurde daraufhin des Biergartens verwiesen. Damit ließ er es aber noch nicht gut sein, drehte sich um und schlug dem Sicherheitsmann mit der Faust ins Gesicht. Als Sicherheitsleute versuchten den agressiven 19-Jährigen zu fesseln, kam sein Kumpel, der zuvor aus dem Biergarten geflogen war, dazu und sprang einem Sicherheitsmann in den Rücken. Weitere Ordner mussten anrücken und die beiden Männer unter Kontrolle bringen.

Nachdem die Polizei verständigt worden war, schien die Lage zunächst geklärt, bis sich der dritte im Bunde, der 18-Jährige einmischte. Er griff einem Security-Mitarbeiter an die Krawatte und beleidigte ihn laut Polizei auf "üble Art". Als dann die Einsatzkräfte eintrafen, wurden auch diese beleidigt. Außerdem schlug und spuckte der 18-Jährige um sich. Gegen die drei Männer wird nun unter anderem wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

 

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