Hintergrund Wuhan - Knotenpunkt für Handel und Verkehr in Zentralchina

Gesperrter Bahnhof in Wuhan: Die chinesische Millionenmetropole steht praktisch unter Quarantäne. Foto: -/Thepaper/AP/dpa/dpa

Berlin - Mit seinen rund elf Millionen Einwohnern rühmt sich Wuhan als größtes Logistik- und Frachtverteilungszentrum im Landesinneren Chinas.

 

Ein "flexibles, multimodales Transportsystem" mit Schnellstraßen, Hochgeschwindigkeitsbahnen und dem Wassertransport auf dem Jangtse-Fluss mache die Stadt zum Knotenpunkt. Obwohl fast 1000 Kilometer vom Meer entfernt ist Wuhan auch für Hochseeschiffe erreichbar.

Die fünftgrößte Stadt Chinas ist zugleich die Hauptstadt der Provinz Hubei, die geografisch von den beiden großen Flüssen Jangtse und Han geprägt ist. Seit dem 11. Jahrhundert galt die Region als Reiskammer Nordchinas.

Wuhan entwickelte sich auch zum Zentrum der Eisen- und Stahlindustrie. Schon in den 1970er Jahren errichteten deutsche Konzerne dort ein Kaltwalzwerk. Aus so entstandenen Kontakten wurde 1982 eine Städtepartnerschaft mit Duisburg, für die "ähnliche wirtschaftliche Strukturen und Gegebenheiten" die Grundlage bildeten.

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