Hintergrund Was auf den Anti-Missbrauchsgipfel folgen soll

Mehrere Tage lang wurde im Vatikan das Thema Missbrauch diskutiert. Foto: Giuseppe Lami/ANSA POOL/AP/dpa

Rom - Nach dem Abschluss des Anti-Missbrauchsgipfels im Vatikan hat das Organisationskomitee Schritte angekündigt, die auf das Spitzentreffen folgen sollen:

- Der Papst wird ein "Motu Proprio" veröffentlichen, eine bestimmte Art eines Apostolischen Schreibens, zum "Schutz von minderjährigen und verwundbaren Menschen", um Maßnahmen im Kampf gegen Missbrauch seitens der römischen Kurie und des Vatikanstaats zu stärken. Es soll außerdem ein neues Gesetz zum gleichen Thema für den Vatikanstaat erarbeitet werden.

- Die Glaubenskongregation wird eine Art Praxishandbuch veröffentlichen, das Bischöfen auf der ganzen Welt klar zu verstehen gibt, was ihre Pflichten und Aufgaben sind.

- Dem Papst schwebt der Einsatz einer Task Force "kompetenter Personen" vor, die den Bischofskonferenzen und Bistümern helfen soll, die Schwierigkeiten haben, das Problem zu bekämpfen und Initiativen zu ergreifen, Minderjährige zu schützen.

 

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