Hintergrund Jom Kippur: Jüdischer Versöhnungstag

Ultraorthodoxe Juden beim Taschlich-Ritual am Strand von Ashdod: Jom Kippur ist der höchste jüdische Feiertag. Foto: Gil Cohen Magen/XinHua/dpa/dpa

Halle - Jom Kippur ist der höchste Festtag im Judentum. Der "Tag der Sühne" steht ganz im Zeichen von Umkehr und Versöhnung: Jüdische Gläubige sollen beten, fasten und Almosen geben - als Ausdruck von Reue und Sorge um ihre Mitmenschen.

 

Auf ein Festmahl mit der Familie folgt mit dem Sonnenuntergang ein etwa 25 Stunden langes Fasten. Der Feiertag beginnt mit einem gemeinsamen Gebet in der Synagoge. Festliche weiße Kleidung soll Reinheit symbolisieren, aber auch an weiße Totengewänder erinnern. In Israel wird an Jom Kippur auch der Opfer des Krieges von 1973 gedacht, als Ägypten und Syrien das Land angegriffen hatten.

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